Papst fordert Hilfe für Südsudan

Hungersnot im Südsudan: Frauen stehen in Bentiu (Südsudan) in einer Schlange für Lebensmittelhilfe an.

Hungersnot im Südsudan: Frauen stehen in Bentiu (Südsudan) in einer Schlange für Lebensmittelhilfe an.

Rom. Papst Franziskus hat die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, dringend etwas gegen die Hungersnot im Südsudan zu unternehmen. „Zu diesem Zeitpunkt ist es wichtiger denn je, dass alle nicht nur mit Worten, sondern konkreten Maßnahmen helfen, dass Lebensmittel die leidende Bevölkerung erreichen“, sagte Franziskus am Mittwoch.

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Nach UN-Angaben sind im ölreichen südsudanesischen Staat Unity über 100.000 Menschen von Hungersnot betroffen und mehr als eine Million davon bedroht. Der südsudanesische Präsident Salva Kiir hat allen Hilfsorganisationen uneingeschränkten Zugang zu den Hungernden zugesagt.

Helfer fordern stärkeren Kampf gegen Hunger in Ostafrika

Die Ende 2013 ausgebrochene Gewalt zwischen Anhängern von Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar sowie der Zusammenbruch der Wirtschaft lassen die Not eskalieren. Schon jetzt sind nach offiziellen Angaben deutlich mehr als 40 Prozent der Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

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Deutschland unterstützt nach Angaben von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die notleidende Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sowie sicherem Trinkwasser. Hilfswerke rufen zu Spenden auf. Ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen forderte mehr Unterstützung für den Kampf gegen die Hungerkrise in Ostafrika. Deutschland und andere internationalen Geber müssten sich rasch engagieren, um eine weitere Zuspitzung der Lage in Äthiopien, in Somalia und im Südsudan zu verhindern, erklärte die Aktion Deutschland Hilft. „Die Politik muss jetzt handeln“, forderte das Bündnis von 23 Hilfsorganisationen. Mehr als 15 Millionen Menschen seien von den Folgen einer anhaltenden Dürre betroffen, hieß es weiter.

Von AP/epd/dpa/RND

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