Putin: Haben Sie alle Ihren Verstand verloren?

US-Präsident Donald Trump (v.l.) und der russische Präsident Wladimir Putin.

US-Präsident Donald Trump (v.l.) und der russische Präsident Wladimir Putin.

Washington. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Möglichkeit zurückgewiesen, dass sein Land schädigende Informationen über US-Präsident Donald Trump haben könnte. Dies sei eine "Menge Unsinn" sagte er in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender NBC News am Sonntag (Ortszeit). "Haben Sie da drüben alle Ihren Verstand verloren?", gab er als Antwort auf eine entsprechende Frage zurück.

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Putin wies zudem zurück, in Beziehung zu Trump zu stehen. „Ich habe mich nie mit ihm getroffen“, sagte er. „Wir haben viele Amerikaner, die uns besuchen. Denken Sie, wir sammeln kompromittierende Informationen über alle von ihnen oder so?“ Darüber hinaus bekräftigte er erneut, Russland habe sich nicht in die US-Präsidentenwahl eingemischt. Er wisse auch nichts von einer Verbindung des Wahlkampfteams von Trump nach Moskau.

Wollte Kushner geheimen Kommunikationsdraht aufbauen?

Mit Blick auf einen geheimen Kommunikationsdraht, den Trump-Berater Jared Kushner nach Medienberichten angeblich nach Russland aufbauen wollte, sagte Putin, auch davon wisse er nichts. Und nichts Entsprechendes habe er mit dem russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, besprochen. "Hätte es irgendetwas Bedeutendes gegeben, hätte er (Kisljak) das dem Minister berichtet (...) und der Minister mir." Er warf den Medien vor, eine "Sensation aus dem Nichts" geschaffen zu haben. "Mich bringt das zum Staunen."

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US-Geheimdienste gehen davon aus, dass Russland auf die Wahl im vergangenen Jahr Einfluss genommen hat, um der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu schaden. Ein Sonderermittler des Justizministeriums untersucht die Vorwürfe, ebenso der US-Kongress in diversen Ausschüssen. Trump gibt an, keine Verbindungen nach Russland zu haben und nichts über mögliche Kontakte seiner Verbündeten zu wissen.

Im Zuge der Ermittlungen in der Russland-Affäre wird der frühere FBI-Direktor James Comey am kommenden Donnerstag im US-Senat aussagen. Der Geheimdienstausschuss der Kammer will wissen, welche Rolle er bei der Einschätzung des FBI gespielt hat, Russland habe sich in die US-Wahl eingemischt.

Von RND/ap

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