Positives Fazit zur Ampel

Habeck: Die Grünen stehen für all das, was Putin und seine Trolle hassen

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, spricht beim Grünen-Bundesparteitag zu den Delegierten.

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, spricht beim Grünen-Bundesparteitag zu den Delegierten.

Bonn. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat zum entschlossenen Widerstand gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgerufen. „Putin darf nicht gewinnen, nicht auf dem Schlachtfeld und nicht bei dem Wirtschaftskrieg gegen Europa und gegen Deutschland“, erklärte der frühere Grünen-Chef beim Bundesparteitag seiner Partei am Freitag in Bonn.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Investieren wir uns raus aus dieser Krise“, appellierte Habeck mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts mit Russland. Er versprach: „Wir werden niemals Ursache und Wirkung verwechseln.“ Viele Grüne erlebten Anfeindungen, fuhr Habeck fort. „Weil wir für all das stehen, was Putin und seine deutschen Trolle hassen.“

So gestaltet man die eigene Ernährung klimafreundlich

Für viele Menschen ist ihre Ernährung ein sehr persönliches Thema. Und doch hat es weltweiten Einfluss, was wir essen.

Habeck zog eine positive Bilanz der grünen Beteiligung an der Ampel-Koalition mit SPD und FDP. „Es lohnt sich, in der Regierung zu sein.“ Er verwies unter anderem auf die Nachfolge für das 9-Euro-Ticket, den Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde, eine neues Einwanderungsrecht und die Regeln für mehr Tierwohl.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zur Stimmung in der Koalition sagte er: „Ich will nicht schönreden, dass es an vielen Stellen manchmal hakt. Und es ist auch gar nicht schön, manchmal, auch gar nicht schön anzugucken, da will ich nicht drüber hinwegreden.“

Er sei seit 20 Jahren bei den Grünen, sagte Habeck. „Nie habe ich mich so zuhause gefühlt wie in dieser Phase, und nie war ich so stolz auf diese Partei.“ Habeck wurde für seine Rede von den Delegierten gefeiert und immer wieder von Applaus unterbrochen.

Kritik von einzelnen Delegierten gab es an den Entlastungspakten der Bundesregierung, die den als Folge des Krieges gestiegenen Energiepreisen entgegenwirken sollen. Hier werde zu viel Geld nach dem „Gießkannenprinzip“ verteilt, sagte Susanne Hilbrecht aus Dithmarschen. Die baden-württembergische Landesvorsitzende, Lena Schwelling, forderte angesichts notwendiger Hilfen für Menschen mit geringen Einkommen auch einen kritischen Blick auf Ausgaben und Vorschriften, die Städte und Gemeinden belasteten. „Wir müssen das Wünschenswerte vom Notwendigen unterscheiden“, verlangte sie.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen