Von der Front in der Ukraine

Russische „Geisterbusse“ sollen Tote und Verwundete nach Belarus transportieren

Die Mütze eines Panzerfahrers liegt auf dem Boden neben einem zerstörten russischen Panzer in Irpin, am Stadtrand von Kiew (Archivbild). Tausende russische Soldaten sollen mittlerweile in der Ukraine gestorben sein, genaue Zahlen gibt es nicht.

Die Mütze eines Panzerfahrers liegt auf dem Boden neben einem zerstörten russischen Panzer in Irpin, am Stadtrand von Kiew (Archivbild). Tausende russische Soldaten sollen mittlerweile in der Ukraine gestorben sein, genaue Zahlen gibt es nicht.

Gomel. Auf Twitter kursiert ein nächtliches Video aus der belarussischen Stadt Gomel, das einen vorbeifahrenden Konvoi von Militärbussen zeigt. Berichten zufolge sollen sich darin Hunderte verwundete und tote russische Soldaten befinden. Die Fahrzeuge werden „Geisterbusse“ genannt.

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In dem Video ist laut der Nachrichtenwebseite des britischen „Mirror“ eine Person zu hören, die von acht Sanitätsbussen spricht, die vorbeifahren. Das Video wurde vom Medienprojekt Nexta auf Twitter veröffentlicht. Nexta bestätigt, dass in den Bussen verwundete russische Soldaten transportiert werden. Zudem heißt es, dass mehr als 2500 tote Soldaten aus der belarussischen Stadt Gomel nach Russland gebracht worden seien.

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Gomel liegt nahe der ukrainischen Grenze. Den Berichten zufolge sollen die Soldaten von den Schlachtfeldern in der Nähe von Tschernihiw in der Ukraine stammen.

Krankentransporte mit „Kindern“

Weiter heißt es, dass das weiße „V“ auf den Fahrzeugen auf behelfsmäßige Krankentransporte aufmerksam macht. Der Stimme in dem Video zufolge sollen die Soldaten in den Bussen besonders jung sein. Es handele sich um „Kinder“, so der Kommentator. Zuletzt hatte Putin bestätigt, auch Wehrpflichtige im Krieg in der Ukraine einzusetzen, zuvor hatte der russische Staatschef dem stets widersprochen.

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RND/ag

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