„Er will so sein wie er“

Russischer Propagandist vergleicht Scholz mit Hitler – und fordert Angriff auf Deutschland

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) besucht das Ausbildungs­programm für ukrainische Soldaten an dem Flugabwehr­kanonen­panzer Gepard und klettert auf einen Gepard-Panzer.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) besucht das Ausbildungs­programm für ukrainische Soldaten an dem Flugabwehr­kanonen­panzer Gepard und klettert auf einen Gepard-Panzer.

In einem Beitrag im russischen Staatsfernsehen wurde Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit dem Nationalsozialisten Adolf Hitler verglichen. Der russische Journalist und Propagandist Wladimir Solowjow zeigte in seiner Sendung im Kanal TFV Fotos von Scholz beim Besuch von ukrainischen Soldaten, die zurzeit in Deutschland am Flugabwehrpanzer Gepard ausgebildet werden.

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Solowjow ließ ein Video von dem Besuch einspielen, in dem Scholz dabei zu sehen ist, wie er einen der Panzer besteigt. Dazu macht er sich immer wieder in gebrochenem Deutsch über Scholz lustig und bezeichnet ihn als „kleinen Führer“.

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Scholz sei auf den Panzer gestiegen, um wie „sein Idol“ zu sein, sagte Solowjow. Er habe sich direkt an ein anderes Foto erinnert gefühlt, so der Propagandist. Im Anschluss ließ Solowjow ein Foto einblenden, das Adolf Hitler dabei zeigt, wie er einen Panzer begutachtet. Scholz sei ein „Nazi-Drecksack“, der davongekommen sei, sagte Solowjow. „Er folgt seinem Idol komplett, er will so sein wie er“, so der Journalist. „Setzen Sie sich eine kleine Mütze auf und lassen Sie sich einen Schnauzbart wachsen“, fügte er in Anspielung an Hitlers Aussehen hinzu.

Dann sprach Solowjow abermals Drohungen in Richtung Deutschland aus. Wenn man wisse, dass in der Bundesrepublik „Banderisten“ (Anhänger des nationalistischen ukrainischen Politikers Stepan Bandera, Anm. d. Red.) an deutscher Militärausrüstung ausgebildet würden, „warum sollten wir dann warten, bis sie an der Front stehen?“ Die folgenden Worte lassen sich als Forderung verstehen, Bundeswehr­standorte anzugreifen, auf denen ukrainische Soldaten ausgebildet werden: „Warum sollten wir sie nicht direkt als legitimes militärisches Ziel betrachten?“ Er sei neugierig, sagte Solowjow: „Betrachten die Deutschen die Ukraine bereits als Reichskommissariat Ost?“

Scholz verspricht weitere Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland

Bundeskanzler Olaf Scholz war heute zu Gast auf dem Truppen­übungsplatz in Putlos, wo derzeit ukrainische Soldaten und Soldatinnen ausgebildet werden.

Solowjow fällt nicht zum ersten Mal mit Entgleisungen gegenüber Deutschland auf. Bereits nach dem Besuch der Kultur­staatsministerin Claudia Roth (Grüne) in Odessa hatte er der Bundesrepublik offen gedroht. Roth hatte sich belustigt von einer ukrainischen Briefmarke gezeigt, die russische Niederlagen im Krieg gegen die Ukraine schmäht.

RND/sic

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