Flucht vor Putins Soldaten

Selenskyj: Russland blockiert Hilfskonvoi nach Mariupol – Helfer und Busfahrer in Gefangenschaft

Zerstörter Panzer neben einer Straße in Mariupol. (Symbolbild)

Zerstörter Panzer neben einer Straße in Mariupol. (Symbolbild)

Lwiw. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland die Blockade eines humanitären Konvois nach Mariupol und die Gefangennahme mehrerer Busfahrer und Rettungshelfer vorgeworfen. In seiner Videoansprache an die Nation in der Nacht zu Mittwoch sagte er, der Konvoi habe am Dienstag dringend benötigte Hilfsgüter in die umkämpfte Hafenstadt am Asowschen Meer bringen sollen.

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Russland habe der Route zuvor zugestimmt. Das Rote Kreuz bestätigte, dass ein humanitärer Konvoi die Stadt nicht erreichen konnte.

Elf Busfahrer, vier Rettungshelfer laut Regierung gefangen

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk sagte, die Russen hätten elf Busfahrer und vier Rettungshelfer gefangen genommen und deren Fahrzeuge beschlagnahmt. Das Schicksal der Betroffenen sei unbekannt. Die Zahlen konnten zunächst nicht unabhängig bestätigt werden.

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Selenskyj appelliert an Berliner Demonstrierende: „Wir können nicht so leben, wie Sie leben“

Gleichzeitig zum Benefizkonzert „Sound of Peace“ am Sonntag wandte sich auch der ukrainische Präsident Wolodymyr im rbb an die Berliner Demonstrierenden.

„Wir versuchen, stabile humanitäre Korridore für die Bewohner von Mariupol zu organisieren, aber leider werden fast alle unsere Versuche von den russischen Besatzern durch Beschuss oder vorsätzlichen Terror vereitelt“, sagte Selenskyj.

Selenskyj: Noch immer 100.000 Menschen in Mariupol

Mehr als 7000 Menschen wurden am Dienstag aus Mariupol evakuiert. Etwa 100.000 befänden sich jedoch „unter unmenschlichen Bedingungen, unter einer vollständigen Blockade, ohne Nahrung, ohne Wasser, ohne Medizin und unter ständigem Beschuss, unter konstanten Bombardierungen“ in der Stadt, sagte er. Vor dem Krieg lebten etwa 430.000 Menschen in Mariupol.

RND/AP

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