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Söder verteidigt Laschets „Zukunftsteam“ und warnt vor „Mount Everest an Schulden“

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, beim Politischen Frühschoppen Gillamoos.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, beim Politischen Frühschoppen Gillamoos.

Abensberg. CSU-Chef Markus Söder hat das „Zukunftsteam“ von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet gegen Kritik verteidigt. „Und dann wird dieses Team sofort zerredet“, sagte er am Montag beim politischen Gillamoos im niederbayerischen Abensberg. Man könne über das Team Laschet reden wie man wolle, jeder dürfe dazu seine Meinung haben. „Aber was ist denn das Team Scholz?“, sagte Söder.

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Mit dem SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kämen Menschen wie SPD-Chefin Saskia Esken in die Regierung, „die den demokratischen Sozialismus für eine prima Idee hält“. Oder Parteivize Kevin Kühnert, der nicht gerade durch eine „ewig lange Berufserfahrung glänzt“ und Grünen-Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter, der sich seit Jahren dem modernen hervorragenden bayerischen Friseurhandwerk verweigere.

Trendwende durch „Zukunftsteam“?

Der wegen historisch schlechter Umfragewerte massiv unter Druck stehende Laschet hatte Ende vergangener Woche sein achtköpfiges „Zukunftsteam“ vorgestellt, mit dem er die Trendwende einleiten will. Ein Schattenkabinett soll das aber nicht sein, wird betont. Vielmehr steht jede Person, darunter Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und CSU-Vize Dorothee Bär, für ein Kernthema, mit dem die Union bis zur Wahl am 26. September inhaltlich punkten will.

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Söder betonte, bei der Wahl gehe es um die Frage, ob Deutschland weiter von einer bürgerlichen Regierung mit der Union geführt werde oder ob es einen Linksrutsch gebe. Dann drohten Steuererhöhungen, ein „Mount Everest an Schulden“ und mit den Grünen neue Verbote, die das Land zurück in die Steinzeit führten.

Wegen der Corona-Pandemie musste das traditionsreiche Volksfest in diesem Jahr zwar erneut ausfallen, einige Parteien führen aber dennoch politische Veranstaltungen in Wirtshäusern durch, die aber auch im Internet übertragen wurden. Bei der CSU durften rund 540 Gäste persönlich anwesend sein.

RND/dpa

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