Steinmeier wirbt für Annäherung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.l), kommt zusammen mit Dietrich Bauer (2.v.r), Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.l), kommt zusammen mit Dietrich Bauer (2.v.r), Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland.

Moskau. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will sich für eine Entspannung zwischen Berlin und Moskau einsetzen. Das stellte das Staatsoberhaupt in Moskau klar. „Ich empfinde es auch als meine Verantwortung, meinen Beitrag dazu zu leisten, dass das nicht auf ewig so bleibt“, sagte er. Zwar müsse man die Differenzen in den bilateralen Beziehungen ansprechen, aber auch nach den Gemeinsamkeiten suchen.

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Steinmeier äußerte sich nach einem Treffen mit dem früheren sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow. Zuvor hatte er mit Vertretern der Menschenrechtsorganisation Memorial gesprochen, die sich für Opfer des Stalinismus einsetzt, aber auch aktuelle Menschenrechtsverletzung anprangert. Sein Treffen mit Präsident Wladimir Putin ist für den Nachmittag geplant.

Steinmeier ist der erste Bundespräsident in Russland seit sieben Jahren. Sein Vorgänger Joachim Gauck war gar nicht dort. Die Reise ist wegen der seit Beginn der Ukraine-Krise schwer belasteten deutsch-russischen Beziehungen bewusst als kurzer Arbeitsbesuch und nicht als Staatsbesuch angelegt worden.

Von dpa/RND

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