Neuer RND-Podcast

„Teilweise drei Shitstorms parallel“: Spahn hat sich endgültig von Twitter verabschiedet

CDU-Politiker Jens Spahn im Bundestag (Archivbild).

CDU-Politiker Jens Spahn im Bundestag (Archivbild).

Köln. Der ehemalige Gesundheitsminister und CDU-Politiker Jens Spahn hat sich endgültig von Twitter verabschiedet. Im RND-Podcast „Bosbach & Rach – Die Wochentester“ erklärte Spahn, er lehne die Diskussionskultur auf dem sozialen Netzwerk ab. „Ich habe es schon vor der Pandemie erlebt, dass ich teilweise drei Shitstorms parallel hatte, weil irgendeine Aussage oder politische Aktivität einem Teil der Twitter-Blase nicht gefallen hat“, sagt er.

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„Twitter macht schlechte Laune“, erklärte Spahn weiter. Gleichzeitig habe ihn das Verfolgen von Twitter-Nachrichten regelrecht süchtig gemacht. „Wenn du jedes Mal, wenn du gerade ins Auto steigst oder im Aufzug stehst, mal eine ruhige Sekunde hast und als Erstes auf Twitter schaust, das ist wie eine kleine Sucht, dass du guckst, was ist jetzt wieder los?“ Seine Grundstimmung habe sich verbessert, nachdem er Twitter nicht mehr auf seinem Handy genutzt habe, sagte Spahn.

„Mit realen Debatten wenig zu tun“

Twitter sei zudem eine Blase, die mit den Themen in den Wahlkreisen vor Ort wenig zu tun habe. „Das hatte mit den realen Debatten wenig zu tun,“ sagte Spahn, der zuletzt das Buch „Wir werden einander viel verzeihen müssen“ veröffentlicht hat. Darin beschreibt er, was er aus der Corona-Pandemie gelernt – und welche Fehler er gemacht habe. Entschuldigen wolle er sich demnach vor allem bei Familien und Kindern, die während der Corona-Pandemie zu wenig im Fokus gewesen seien.

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Der Podcast „Die Wochentester“ mit den Moderatoren Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach entsteht in regelmäßiger Zusammenarbeit des Kölner Stadt-Anzeiger und des RedaktionsNetzwerks Deutschland.

RND/ag

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