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Trotz Kritik: Scholz will keine „aufgeregten Vorschläge machen, die alle nichts werden“

„Ich kenne in diesem Land Politiker, die haben von den 200 Vorschlägen, die sie gemacht haben, genau zwei im Laufe ihrer langen Karriere durchgesetzt. Und an die kann sich keiner erinnern“, sagt Bundeskanzler Olaf Scholz.

Berlin. Kanzler Olaf Scholz sieht ungeachtet von Kritik, er habe sich bisher zu stark in der Öffentlichkeit zurückgehalten, keinen Anlass für eine Änderung seines Regierungsstils. „Ich halte das für richtig, nicht aufgeregte Vorschläge zu machen, die alle nichts werden“, sagte der SPD-Politiker am Sonntag in Berlin in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ kurz vor seinem Abflug zum Antrittsbesuch bei US-Präsident Joe Biden.

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„Ich kenne in diesem Land Politiker, die haben von den 200 Vorschlägen, die sie gemacht haben, genau zwei im Laufe ihrer langen Karriere durchgesetzt. Und an die kann sich keiner erinnern.“ Er wolle dagegen „zu denen gehören, die viele Vorschläge durchgesetzt haben“, betonte Scholz. „Und wenn dann einige hinterher schreiben, dass ich das war, ist es auch gut.“

Auf die Frage, ob man doch mehr Orientierung oder eine andere Kommunikation brauche, sagte der Kanzler: „Wir haben klare Orientierung.“ So verfolge man in der Krise zwischen Russland und der Ukraine genauso wie beim Kampf gegen die Corona-Krise einen klaren Kurs. „Deutschland ist ja gegenwärtig gerade das erfolgreichste Land in Europa in der Frage des Umgangs mit der Pandemie“, betonte er.

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Scholz hatte im jüngsten ARD-„Deutschlandtrend“ von Infratest dimap bei der Frage nach der Zufriedenheit der Bürger mit seiner Arbeit 17 Punkte eingebüßt. Anfang Januar war demnach eine deutliche Mehrheit mit seiner Arbeit zufrieden, aktuell sind es nur noch 43 Prozent.

RND/dpa

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