Trump dementiert angebliche Absetzung Tillersons

US-Präsident Donald Trump

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Washington. Er sei mit Tillerson zwar in gewissen Dingen nicht einer Meinung, man arbeite aber sehr gut zusammen, und außerdem fälle er selbst jeweils die letzte Entscheidung. Amerika, so Trump, werde wieder aufs Höchste respektiert.

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US-Medien hatten am Donnerstag berichtet, das Weiße Haus habe einen Plan zur Auswechslung Tillersons entwickelt. Der jetzige CIA-Direktor Mike Pompeo solle demnach neuer Außenminister werden und Senator Tom Cotton an die CIA-Spitze rücken.

Tillerson selbst antwortete auf Fragen von Reportern, was er von den Berichten halte, am Freitag lediglich mit einem Wort: „lächerlich“. Er empfing im Außenministerium in Washington den libyschen Ministerpräsidenten Fajis al-Sarradsch zum Gespräch. Es war die erste öffentliche Reaktion Tillersons auf seine neuerlich öffentlich diskutierte Ablösung.

Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, hatte die Berichte bereits als unzutreffend bezeichnet. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, vermied ein klares Ja auf die Frage, ob Präsident Donald Trump noch Vertrauen in seinen Außenminister habe. Tillerson will nächste Woche wie geplant nach Europa reisen.

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Am Freitag berichteten US-Medien unter Berufung auf Quellen im Weißen Haus, die Berichte über die nahende Ablösung Tillersons seien von dort absichtlich gestreut worden, um dem Außenminister das Missfallen über seine Amtsführung auszudrücken.

Der Außenminister war in den vergangenen Monaten immer wieder mit Trump aneinandergeraten. Mehrfach äußerte der Präsident Positionen, die nicht mit den offiziellen des Außenministeriums übereinstimmten und fiel damit Tillerson in den Rücken. Als er im Juni die arabischen Staaten aufrief, ihre Blockade gegen Katar zu lockern, attackierte Trump nur wenige Stunden später das kleine Golfemirat als Terrorunterstützer und stellte sich damit hinter die arabischen Staaten. Auch beim Pariser Klimaabkommen und der Atomvereinbarung mit dem Iran hielt sich der Präsident nicht an die Empfehlungen seines Außenministers.

Von RND/dpa/ap

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