Trump Jr. rechtfertigt Treffen mit russischer Anwältin

US-Präsident Donald Trump und sein Sohn, Donald Trump Jr.

US-Präsident Donald Trump und sein Sohn, Donald Trump Jr.

Washington. Der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump hat Geheimabsprachen mit der russischen Regierung während des US-Präsidentschaftswahlkampfs ausgeschlossen. Weder er noch irgendjemand, den er kenne, habe mit einer ausländischen Regierung heimliche Absprachen getroffen, sagte Donald Trump Jr. am Donnerstag (Ortszeit) in einer nicht öffentlichen Sitzung im Justizausschuss des Senats, von der jedoch der vorbereitete Text seines Eingangs-Statements in Washington kursierte.

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Trump Jr. sagte, er sei offen für Informationen über "Fitness, Charakter und Qualifikationen" der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu dem Treffen mit einer russischen Anwältin im Juni 2016 im Trump Tower gegangen. Für dasselbe Treffen hat sich bereits Sonderermittler Robert Mueller interessiert; eine Grand Jury hat dazu bereits Aussagen gehört. Neben dem ältesten Sohn Trumps nahmen dessen Schwiegersohn Jared Kushner und dessen damaliger Wahlkampfchef Paul Manafort an der Unterredung teil.

Trump Jr.: Sollte Informationen zumindest anhören

Trump Jr. sagte dem Statement zufolge: „Was die Frage angeht, ob sie Informationen bezüglich Fitness, Charakter und Qualifikationen eines Präsidentschaftskandidaten haben, war ich der Meinung, dass ich sie zumindest anhören sollte.“ Trump Jr. äußerte sich zudem zu einem E-Mail-Austausch mit dem Musikverleger Robert Goldstone, der das Treffen arrangierte.

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Seine Antwort, „Ich liebe es“, auf das Angebot von schädigenden Informationen gegen Clinton sei lediglich höflich und „umgangssprachlich“ gewesen, so Trump. Es sei ein „umgangssprachlicher Weg“ gewesen, Goldstone seine Anerkennung für die Geste des Angebots auszusprechen.

Trump Jr.s Erscheinen vor einem weiteren Kongressausschuss habe mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, sagte der Top-Demokrat des Geheimdienstausschusses des Abgeordnetenhauses, Adam Schiff. Seine Erklärung zu dem Treffen im Trump Tower hinterlasse einen anderen Eindruck als seine ersten Äußerungen dazu. Es mache jedoch klar, dass Trump Jr. die Chance gewittert habe, schädigende Informationen über die damalige Gegenkandidatin seiens Vaters zu bekommen.

Von RND/ap

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