Trump senkt Obergrenze für Flüchtlinge auf 45.000

US-Präsident Donald Trump will in den kommenden zwölf Monaten nur noch 45.000 Flüchtlinge in die USA lassen.

US-Präsident Donald Trump will in den kommenden zwölf Monaten nur noch 45.000 Flüchtlinge in die USA lassen.

Washington.
US-Präsident Donald Trump will im kommenden Wirtschaftsjahr 2018 (Oktober 2017 bis September 2018) nur noch 45.000 Flüchtlinge ins Land lassen. Diese Obergrenze nannte das US-Außenministerium am Mittwoch in Washington. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte das Maximum noch bei 110.000 Flüchtlingen festgesetzt. Trump hatte als Teil seines Einreisestopps bereits verfügt, weniger Flüchtlinge einzulassen.

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Im Wirtschaftsjahr 2016, dem letzten vollen Jahr unter Obama, waren noch rund 85.000 Flüchtlinge in den USA aufgenommen worden. Im laufenden Jahr werden es nach Auskunft des Außenministeriums rund 54.000 sein. Diese Zahl ist bereits durch Trumps Einreisestopp beeinflusst, auch wenn die Zahl der Flüchtlinge in den Monaten nach dessen Bekanntgabe nicht auf Null zurückging.

Im Wirtschaftsjahr 2018 wollen die USA konkret bis zu 19.000 Flüchtlinge aus Afrika, 17.000 aus Nahost und Südasien, 5000 aus Ostasien, 2000 aus Europa und 1500 aus Lateinamerika und den karibischen Ländern aufnehmen. Zum Vergleich: In Deutschland haben von Januar bis August 2017 bereits rund 150.000 Menschen einen Antrag auf Asyl gestellt.

Von RND/dpa

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