China mit Vorwürfen gegen Washington: USA schüren „Angst und Panik“ im Ukraine-Konflikt

Die Sprecherin des chinesischen Außenamts Hua Chunying (Archivbild)

Die Sprecherin des chinesischen Außenamts Hua Chunying (Archivbild)

Peking. China hat den USA vorgeworfen, im Ukraine-Konflikt „Angst und Panik“ zu schüren. Die Außenamtssprecherin Hua Chunying erklärte, China sei gegen neue einseitige Sanktionen gegen Russland. Die USA schürten die Spannungen durch die Lieferung von Waffen in die Ukraine, erklärte sie, ohne die massive russische Truppenkonzentration an der ukrainischen Grenze zu erwähnen.

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Auch die Versuche einer diplomatischen Annäherung mit Russland durch die USA, Frankreich und andere ließ Hua unerwähnt.

China und Russland unter Xi enger zusammengerückt

Die von den USA und anderen verhängten Sanktionen gegen Russland seien unwirksam bei der Reduktion von Spannungen gewesen, verursachten aber „ernste Schwierigkeiten für die Wirtschaft und das Auskommen“ der betreffenden Länder. „Die USA sollten niemals die legitimen Rechte und Interessen von China und anderen Parteien untergraben, wenn sie sich mit der Ukraine-Frage und den Beziehungen mit Russland befassen“, sagte Hua.

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+++ Alle News zum Russland-Ukraine-Konflikt im Liveblog +++

China und Russland sind unter dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping enger zusammengerückt. Dieser empfing den russischen Präsidenten Wladimir Putin in diesem Monat zu Gesprächen in Peking. Sie veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, die die russische Ablehnung einer weiteren Nato-Osterweiterung um frühere Sowjetstaaten unterstützte und die chinesische Ansicht untermauerte, dass Taiwan ein Teil der Volksrepublik sei.

Hua: USA spielen Kriegsgefahr hoch

„In der Ukraine-Frage hat China anders als die USA, die weiterhin Waffen in die Ukraine schicken, Angst und Panik schüren und sogar die Kriegsgefahr hochspielen, alle Parteien aufgefordert, die gegenseitigen legitimen Sicherheitsinteressen zu respektieren und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, zusammenzuarbeiten, um Probleme durch Verhandlungen und Konsultationen zu lösen und den regionalen Frieden und die Stabilität aufrecht zu erhalten“, sagte Hua.

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Die Entwicklung der Ukraine-Krise wird als ein Geschehen betrachtet, das Auswirkungen auf China mit Blick auf dessen Drohung hat, in Taiwan einzumarschieren, außerdem auf den Grenzstreit mit Indien und den chinesischen Machtanspruch im Südchinesischen- und Ostchinesischen Meer.

RND/AP

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