Umfrage: Deutsche wollen Ampel statt Jamaika – und bloß nicht Laschet

Jeder zweite Befragte spricht sich für eine Ampelkoalition aus.

Jeder zweite Befragte spricht sich für eine Ampelkoalition aus.

Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage sprechen sich die Deutschen für eine Ampel- statt einer Jamaika-Koalition aus. 50 Prozent der Befragten bevorzugen das Ampelbündnis aus SPD, FDP und Grüne. Nur 22 Prozent möchten am liebsten Jamaika haben, also eine Koalition aus Union, FDP und Grüne.

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Eine Fortsetzung der großen Koalition erhält laut der Forsa-Umfrage für RTL/ntv am wenigsten Zustimmung: Nur 13 Prozent der Befragten sprechen sich für ein weiteres Bündnis aus SPD und Union aus. Beide Partner hatten sich bereits vor der Wahl gegen eine erneute große Koalition ausgesprochen.

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Umfrage zur Kanzlerpräferenz: Laschet weit abgeschlagen

Nicht nur eine Koalition mit der Union, sondern auch Armin Laschet als Bundeskanzler findet nur wenige Anhänger. Bei der Kanzlerfrage wollen lediglich 11 Prozent der Befragten Armin Laschet als nächsten Bundeskanzler haben, Olaf Scholz kommt auf 56 Prozent Zustimmung. Selbst unter den FDP-Wählern spricht sich über die Hälfte (53 Prozent) für Scholz aus.

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Zwei von drei Deutschen wollen Laschets Rücktritt

67 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass Armin Laschet für das schlechte Wahlergebnis der Union die Verantwortung übernehmen und als CDU-Vorsitzender zurücktreten sollte. Dass er trotz allem versuchen sollte, eine Koalition mit den Grünen und der FDP zu bilden, um Kanzler zu werden, möchten nur 22 Prozent.

Auch eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey zeigt: Rund die Hälfte der Unionsanhänger in Deutschland legt CDU-Chef Armin Laschet einer Umfrage zufolge den Rücktritt nahe. Parteienübergreifend finden 70 Prozent der Befragten, dass Laschet zurücktreten sollte. 11 Prozent der Bürger sind in der Frage unentschieden.

RND/scs

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