„Vom Schlachtfeld zum Friedenstisch wechseln"

UN-Generalsekretär Guterres: Für Russland ist dieser Krieg nicht zu gewinnen

UN-Generalsekretär Antonio Guterres bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Lavrov in Moskau im Mai 2021 (Archivbild).

UN-Generalsekretär Antonio Guterres bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Lavrov in Moskau im Mai 2021 (Archivbild).

New York. Russland kann seinen Angriffskrieg in der Ukraine nach Einschätzung von UN-Generalsekretär António Guterres nicht gewinnen.

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„Die Ukraine kann nicht Stadt für Stadt, Straße für Straße, Haus für Haus erobert werden“, sagte Guterres am Dienstag in New York hinsichtlich des in vielen Landesteilen gestoppten Vormarschs der russischen Truppen. „Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen. Früher oder später wird man vom Schlachtfeld zum Friedenstisch wechseln müssen.“ Zugleich forderte er einen sofortigen Waffenstillstand.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen bekräftigte, dass Russlands Krieg illegitim sei, gegen die UN-Charta verstoße und entsetzliches Leid gebracht habe. Zivilisten würden durch systematische Bombardierungen terrorisiert. „Die Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine ist moralisch inakzeptabel, politisch nicht vertretbar und militärisch unsinnig“, sagte der ehemalige portugiesische Regierungschef. „Es ist an der Zeit, diesen absurden Krieg zu beenden.“

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UN: Bisher mindestens 2.510 Zivilisten verletzt oder getötet

Laut den Vereinten Nationen sind seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine mindestens 2.510 Zivilisten verletzt oder getötet worden. Durch Gewalt seien 953 Menschen ums Leben gekommen, 1.557 weitere hätten Verletzungen erlitten Das teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Dienstag in Genf mit.

Unter den Getöteten befinden sich den Angaben zufolge 78 Kinder, 105 Mädchen und Jungen seien verletzt worden. Die Angaben über zivile Opfer beziehen sich laut dem Hochkommissariat auf den Zeitraum seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar bis Montagnacht. Die tatsächliche Zahl der getöteten und verletzten Zivilisten dürfte wesentlich höher liegen, hieß es.

RND/dpa/epd

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