Nicht jedes Unternehmen brauche Unterstützung

Union will Gasumlage im Bundestag stoppen

Eine Gasflamme brennt an einem Herd (Archivbild).

Eine Gasflamme brennt an einem Herd (Archivbild).

Berlin. Die Union will im Bundestag die Verordnung der Bundesregierung über die umstrittene Gasumlage „mit sofortiger Wirkung“ aufheben. Das geht aus einem Antrag der CDU/CSU-Fraktion hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Die erste Sitzungswoche des Bundestags nach der Sommerpause beginnt am 6. September.

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CDU: Nicht jedes Unternehmen braucht Unterstützung

Von Mitteln aus der Umlage würden auch Unternehmen profitieren, die gar keine Unterstützung bräuchten, da sie für das laufende Geschäftsjahr Gewinne in Millionen- und Milliardenhöhe erwarten, heißt es in dem Antrag. Nach dem Energiesicherungsgesetz sei die Rechtsverordnung nicht zu verkünden oder unverzüglich aufzuheben, soweit es der Bundestag binnen zwei Monaten nach der Mitteilung verlange. Die Verordnung wurde Anfang August mitgeteilt.

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Vorrangig hätten Stabilisierungsmaßnahmen für Firmen geprüft werden müssen, hieß es. Für den Gasimporteur Uniper hatte die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungspaket beschlossen.

Mit der Umlage für alle Gaskunden sollen ab Oktober durch die Drosselung russischer Gaslieferungen stark erhöhte Beschaffungskosten von Großimporteuren ausgeglichen werden.

RND/dpa

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