Der Westen ist mit seinem Latein noch nicht am Ende

Vizekanzler Habeck hält weitere Sanktionen gegen Russland für möglich

Vizekanzler Robert Habeck bei seinem Treffen mit der US-Finanzministerin Janet Yellen

Vizekanzler Robert Habeck bei seinem Treffen mit der US-Finanzministerin Janet Yellen

Washington. Als Reaktion auf den russischen Einmarsch in die Ukraine sind nach den Worten von Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) weitere westliche Sanktionen denkbar. „Es ist auch möglich, weitere Maßnahmen zu identifizieren“, sagte der Wirtschafts- und Klimaschutzminister am Dienstag in Washington nach Treffen mit US-Finanzministerin Janet Yellen und der Handelsbeauftragten Katherine Tai.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

+++ Alle Entwicklungen im Liveblog +++

„Auch darüber sprach ich mit der Finanzministerin.“ Schon die bisherigen Sanktionen würden die russische Wirtschaft mittelfristig hart treffen. „Die Finanzministerien und die jeweilige Regierung prüfen, inwieweit weitere Aktionen im Finanzsektor möglich und zumutbar sind“, sagte Habeck. Die Strafmaßnahmen müssten aber so gestaltet werden, dass sie längerfristig tragbar seien.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Wir müssen nur eben immer aufpassen, dass wir keine Sanktionen erlassen, die wir selber nicht durchhalten können, die die globale Wirtschaft so schädigen können, dass wir selber dann nach drei Tagen sagen müssen: Oh, da haben wir vielleicht das Gute gemeint, aber mit dem Hintern eingerissen, was wir mit den Händen aufgebaut haben.“ Die laut Berichten ausgeweiteten Angriffe der russischen Truppen auf die ukrainische Zivilbevölkerung würden sicher dazu führen, dass die Bereitschaft zu einer harten Linie gegenüber Russland zunehme.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken