Altkanzler soll Entschädigung zahlen: Schröder-Kim kritisiert Urteil zum Ende ihrer früheren Ehe

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) steht mit seiner Frau Soyeon Schröder-Kim.

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) steht mit seiner Frau Soyeon Schröder-Kim.

Hannover. Soyeon Schröder-Kim (51), Ehefrau von Altkanzler Gerhard Schröder (77), hat ein Urteil zum Ende der Ehe mit ihrem koreanischen Ex-Mann scharf kritisiert. Sie will es aber trotzdem akzeptieren, wie sie am Mittwoch bei Instagram schrieb. Ein Familiengericht in Südkorea hatte Altkanzler Schröder kürzlich dazu verurteilt, rund 22.000 Euro Entschädigung an Schröder-Kims Ex-Mann zu zahlen, weil er die Ehe der beiden zerstört habe.

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Schröder-Kim respektiert das Urteil

„Obwohl mein Mann und ich der Rechtsauffassung sind, dass dieses Urteil in Deutschland nicht vollstreckt werden könnte, habe ich mich entschieden, das nach meiner Meinung problematische Urteil in meinem Heimatland zu respektieren und auch dafür allein die Verantwortung zu übernehmen, auch aus Rücksichtnahme auf meine Tochter“, schrieb die 51-Jährige dazu am Mittwoch bei Instagram.

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Schröder-Kim ist seit 2018 mit dem Altkanzler verheiratet. „Ich habe eine freie Entscheidung zur Auflösung meiner früheren Ehe getroffen“, erklärte sie in ihrem Post.

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Ihr ehemaliger Ehemann habe der Scheidung zugestimmt. „Ich bin davon ausgegangen, dass auch ein Familiengericht in Seoul diese ausschließlich meine souveräne Entscheidung ohne Wenn und Aber respektiert.“ Das Urteil möge zwar formal der Rechtslage in Korea gerade noch entsprechen, mit einer modernen Gesellschaft habe es aus ihrer Sicht aber nichts zu tun, erklärte Schröder-Kim.

An Adresse ihres Ex-Mannes gerichtet, erklärte die 51-Jährige: „Dr. Jun, der im Übrigen wieder verheiratet ist, wünsche ich für sein neues Leben alles Gute.“

RND/dpa

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