Überraschungsbesuch im Kriegsland

Angelina Jolie zeigt in der Ukraine Herz für Geflüchtete

Die amerikanische Schauspielerin Angelina Jolie ist zu Besuch in der Ukraine. Die Hollywoodikone wurde am Samstag in Lwiw in der Ukraine gesichtet. Später zeigte sich am Bahnhof der Großstadt im Westen der Ukraine Herz für Binnenflüchtlinge im Kriegsland.

Angelina Jolie ist offenbar zu Besuch in der Ukraine. Ein aktuelles Video soll die US-Schauspielerin in einem Café in Lwiw (Lemberg) zeigen. Ein Gast filmte die 46-Jährige, die in einem grauen Outfit und mit Rucksack freundlich der Kamera zuwinkt. Bei ihrem Besuch scheint sie in der Begleitung eines Mannes zu sein. Am Samstagnachmittag wurde der Hollywood-Star dann am Bahnhof der ukrainischen Großstadt gesichtet. Jolie äußerte sich bislang nicht zu ihrer Ukraine-Reise. Allerdings könnte ihr langjähriges Engagement für Geflüchtete hinter dem Überraschungsbesuch stecken.

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Dem ukrainischen Medium „Kyiv Independent“ zufolge soll Jolie am Samstag Binnenflüchtlinge in der Ukraine am Bahnhof von Lwiw begrüßt haben. Bilder zeigen die Schauspielikone lächelnd in einer Menschenmenge. In den Sozialen Medien verbreiteten sich am Samstag viele Videos, die zeigen, wie Jolie engagierten Ukrainern dankt und mit Geflüchteten spricht.

Warnung vor Luftangriffen: Angelina Jolie bewahrt bei Besuch der Ukraine die Ruhe

In Lwiw heulten während des Besuchs von Angelina Jolie die Sirenen, die vor Luftangriffen warnen. Die UNHCR-Sondergesandte blieb erstaunlich ruhig.

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Jolie ist seit 2012 Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) und damit offizielle Diplomatin der Vereinten Nationen. „In ihrer Rolle konzentriert sich Jolie auf größere Krisen, die zu Massenvertreibungen der Bevölkerung führen, leistet Interessenvertretung und vertritt UNHCR und den Hochkommissar auf diplomatischer Ebene“, heißt es von Seiten der UN.

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Der Hollywoodstar engagiert sich seit vielen Jahren auch mit hochrangigen Entscheidungsträgern weltweit für die Verteilung und Hilfe von Flüchtlingen. In der Ukraine könnte sich Jolie demnach den Millionen geflüchteten Menschen widmen, die seit Beginn des russischen Angriffskrieges vertrieben worden sind. Die sechsfache Mutter reiste zuletzt nach Rom und drückte dort bei einem Besuch ukrainischer Flüchtlingskinder ihre Solidarität aus.

Von den ersten Kriegstagen an berichtete die Schauspielerin in den sozialen Netzwerken viel über den Krieg in der Ukraine und klärte Fans und Follower über die Schicksale vieler Geflüchteter weltweit auf. Auch zuvor nutzte die UN-Sonderbotschafterin ihre Bühne, um beispielsweise auf die verheerende Lage im Jemen aufmerksam zu machen.

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Angelina Jolie ist aber nicht der erste Hollywoodstar, der sich ins Kriegsgebiet gewagt hat. Sean Penn war bis Anfang März ebenfalls im vom Krieg geplagten Land, um eine Dokumentation über die Geschehnisse zu drehen. Mitte April besuchten auch deutsche Politiker ebendie Stadt, in der sich Jolie nun aufhalten soll. Die Vorsitzenden der Ausschüsse für Auswärtiges, Verteidigung und Europa – Michael Roth (SPD), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Anton Hofreiter (Grüne) – sprachen unter anderem ukrainische Politiker in der Lwiw.

Die Großstadt im Westen der Ukraine wurde noch vor knapp vier Wochen von russischen Raketenangriffen heimgesucht. Dutzende Menschen seien ukrainischen Behörden zufolge bei Explosionen gestorben. In einem Video in den Sozialen Medien war am Samstag zu sehen, wie Jolie mit ihrem Team während eines Luftalarms in einen Luftschutzkeller eilt. Selbst in der kurzen Panik winkte Jolie Zivilisten und Geflüchteten in Lwiw zu. Sirenen gehörten in der Stadt lange zum alltäglichen Leben dazu.

RND/hyd mit dpa-Material

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