Bösewicht in „Superman“: Oscarnominierter Schauspieler Ned Beatty gestorben

Schauspieler Ned Beatty ist tot.

Schauspieler Ned Beatty ist tot.

New York. Der für Nebenrollen in Filmen wie „Superman“ und „Network“ bekannte US-Charakterschauspieler Ned Beatty ist tot. Er sei am Sonntag in seinem Haus in Los Angeles im Kreise von Freunden und Angehörigen eines natürlichen Todes gestorben, teilte seine Managerin Deborah Miller der Nachrichtenagentur AP mit. Beatty wurde 83 Jahre alt.

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Nach Jahren im Regionaltheater startete Beatty seine Filmkarriere 1972 mit einer Rolle in „Deliverance“ (dt. „Beim Sterben ist jeder der Erste“), ein Thriller, in dem er das Mitglied einer Männergruppe spielt, die eine Kanufahrt unternimmt und dann von Hinterwäldlern terrorisiert wird. Die berüchtigte Szene, in der Beatty Figur Bobby Trippe vergewaltigt wird, begründete seinen Ruf als Darsteller, dessen Namen zwar vielen Kinogängern kein Begriff war, aber dessen Gesicht sie immer erkannten. „Bei Leuten wir mir kommt ganz oft: ‚Ich kenne Sie! Ich kenne Sie! Worin habe ich sie schonmal gesehen?‘“, erinnerte sich Beatty 1992 ohne Groll.

Beatty spielte Bösewicht Lex Luthor in „Superman“

Die Nebenrolle als Vorstandsmitglied in der Filmsatire „Network“ von 1976 brachte Beatty seine einzige Oscarnominierung ein. Er war in einigen der wichtigsten Blockbuster seiner Ära zu sehen, etwa als Handlanger von Bösewicht Lex Luthor im ersten der zwei „Superman“-Filme mit Christopher Reeve. Insgesamt wirkte Beatty in mehr als 150 Filmen und TV-Produktionen mit.

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RND/AP

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