Nur Befragung

Wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen? Ex-Formel-1-Boss Ecclestone dementiert das

Bernie Ecclestone, der ehemalige Geschäftsführer der Formel 1, dementiert die Festnahme.

Campinas. Der frühere Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone (91) hat bestritten, dass er wegen illegalen Waffenbesitzes an einem Flughafen in Brasilien festgenommen wurde. „Nein, ich wurde nicht festgenommen, ich wurde befragt“, sagte er am Freitag der britischen Nachrichtenagentur PA. „Das Vergehen war nicht, die Waffe zu besitzen, sondern, dass sie nicht registriert war.“

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Die Kleinpistole vom Typ LWS-32 des US-Herstellers Seecamp sei nicht geladen gewesen und versehentlich in seinen Koffer gepackt worden. Er habe 6000 Brasilianische Real (1175 Euro) Strafe zahlen müssen, und die Waffe sei beschlagnahmt worden.

Ich hatte eine kleine, winzige Handwaffe, wie sie eine Frau in ihrer Handtasche trägt für den Fall, dass jemand sie anfällt.

Der frühere Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone

„Ich hatte eine kleine, winzige Handwaffe, wie sie eine Frau in ihrer Handtasche trägt für den Fall, dass jemand sie anfällt“, sagte Ecclestone. Er habe sie vor Jahren von einem Mechaniker bei der Formel 1 bekommen, der ihm gesagt habe, dass es gut sei, in Brasilien eine Waffe dabeizuhaben. „Sie war nicht geladen und es ist nur zur Show“, sagte Ecclestone. „Ich hatte sie nur im Haus und bin nie damit herumgelaufen.“ Er habe dort aus Spaß mit der Pistole herumgefuchtelt und die Waffe dann auf ein T-Shirt gelegt - später seien beide Sachen zusammen eingepackt worden. An der Flughafenkontrolle sei die Pistole entdeckt worden.

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Mehrere Stunden bei Polizei

Er habe mehrere Stunden bei der Polizei verbracht und deshalb erst am nächsten Morgen um 5 Uhr abfliegen können, sagte Ecclestone. „Aber es war alles sehr freundlich, sehr nett, und es gab viele Formel-1-Fans, mit denen ich sprechen konnte.“ Es sei sehr peinlich gewesen für alle - „viel Ärger um nichts“. Ecclestone war mit seiner brasilianischen Frau Fabiana seit rund einem Monat in Brasilien und hatte dort mehrere Motorsport-Veranstaltungen besucht.

RND/dpa

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