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Südtiroler beim Leipziger Opernball

Seine Kleider sind ballerprobt – Designer Dimitri ist es bisher nicht

Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos in seinem Atelier in Meran, Südtirol.

Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos in seinem Atelier in Meran, Südtirol.

Meran/Leipzig. Das wird sein erster Ball, deshalb ist er schon ganz aufgeregt. Und er war auch noch nie in Leipzig: „Leider, denn ich höre nur Positives.“ Beides kann Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos demnächst nachholen: Der gebürtige Südtiroler aus Meran kommt zum Leipziger Opernball am 26. Oktober. Und er ist schon Ende August das erste Mal in der Stadt, wenn sich die Jury trifft, um die Bewerbungen für den Fashion Award zu begutachten und ihre Favoriten zu küren. Dimitri sitzt diesmal mit in der Jury. Der Modepreis für das beste Ballkleid wird jedes Jahr auf dem Leipziger Opernball vergeben.

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Jetzt schließt sich der Kreis

Einen Akteur des Leipziger Opernballs kennt Dimitri schon, wenn auch bislang nicht persönlich: Ballmoderator und Schauspieler Lenn Kudrjawizki ist ein großer Fan seines Modestils. Er besitzt privat Klamotten von Dimitri und hat sie auch schon bei offiziellen Auftritten tragen können – so beim Besuch in Moskau in Vorbereitung des Leipziger Opernballs 2017. "Das Leben bringt immer die zusammen, die zusammengehören", freut sich der 43-jährige Schauspieler über das Zusammentreffen mit dem 42-jährigen Modemacher in dessen Atelier in Meran. Kudrjawizki gehört zur Vorbereitungs-Truppe des Leipziger Opernballs, der diesmal unter dem Thema "La Dolce Vita in Südtirol" steht.

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Kleider sind sein Aushängeschild

Dimitrios Panagiotopoulos ist Halbgrieche. Seit 2007 besitzt er sein eigenes Modelabel „Dimitri“ in einem Haus in der Altstadt von Meran, das schon immer sein Traum war. Studiert hat er in Mailand, danach für Jil Sander, Hugo Boss und Vivienne Westwood gearbeitet. Zur Zeit arbeitet er an der Sommerkollektion für 2020. Kaufen kann man seine Mode vor allem über den Onlineshop. Tragbare, figurbetonte, feminine Mode ist seine Spezialstrecke, und da wiederum sind es vor allem Kleider. Geht es um Abendkleider, „habe ich gern sehr viel Stoff, aber leichten, fließenden Stoff. Ich drapiere gern, das ist mein griechischer Einfluss“, schmunzelt der Designer. Fünf Festangestellte arbeiten für den Modemacher. Seine Stoffe kauft er in Italien, seine Inspirationen holt er sich in Griechenland, Marokko, Afrika. Aber auch in den Modemetropolen London, New York, Paris, Mailand, Berlin. Sowohl orientalische als auch mediterrane Elemente verarbeitet er in seinen Kleidern.

Gute Verarbeitung ist ihm wichtig

Als Juror beim Fashion Award will Dimitri auf Stoff, Schnitt, Farbe und die kleinen Details achten. "Und auf eine tolle Verarbeitung, das ist mir wichtig." Der große Auftritt auf der Bühne ist nicht so sein Ding: "Bei Shows zeige ich mich nur ganz kurz und bin gleich wieder weg." Besonders freut er sich auf das Wiedersehen mit Boris Entrup, der seit vielen Jahren ebenfalls in der Jury des Leipziger Fashion Awards sitzt.

Von Kerstin Decker

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