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„Ein Händchen fürs Wickeln“

Schauspieler Tom Beck spricht über sein Leben als Vater und neue Serie „Friedmanns Vier“

ARCHIV - 06.02.2018, Nordrhein-Westfalen, Köln: Der Schauspieler Tom Beck kommt zur Premiere der Sat.1-Serie "Einstein".

Köln. Schauspieler Tom Beck („Alarm für Cobra 11“, „Einstein“) stellt sich selbst ein ganz passables Zeugnis beim Wechseln von Windeln aus. „Mein Sohn ist zweieinhalb. Wir versuchen, keine Aufteilung zwischen Aufgaben für den Vater und Aufgaben für die Mutter herzustellen“, berichtete der 44-Jährige der Deutschen Presse-Agentur über das Familienleben. „Witzigerweise ist es aber so, dass er es geradezu einfordert, von mir gewickelt zu werden“, sagte Beck. Kürzlich erst habe ihn die Oma wickeln wollen - aber keine Chance. Es sei nach Papa verlangt worden. „Ich mache das anscheinend ganz gut“, schlussfolgerte Beck. „Ich scheine ein Händchen fürs Wickeln zu haben.“

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Vaterrolle auch in neuer Serie

Beck ist aktuell in einer besonderen Vater-Rolle zu sehen. In der Serie „Friedmanns Vier“, die seit Mittwoch bei Vox läuft und bei RTL+ abrufbar ist, spielt er Mischko Friedmann, der bei einem tragischen Unfall seine Frau verliert. Fortan muss er sich alleine um die drei Kinder Maya, Tilda und Carla kümmern.

„Es ist eine lebensbejahende Serie, auch wenn sie einen tragischen Ausgangspunkt hat“, sagte Beck. „Mischko Friedmann muss gucken, wie er als alleinerziehender Vater mit dem Verlust seiner Frau und der Mutter seiner Kinder zurechtkommt. Er wird dabei vor nicht gerade wenige Probleme gestellt.“

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Vorbildfunktion des eigenen Vaters

Er selbst versuche in der Realität, den eigenen Erziehungsstil zu reflektieren. „Der eigene Vater ist natürlich das erste Vorbild, an das man denkt, wenn man selbst Vater wird. Ich versuche schon, das aktiv zu reflektieren und zu schauen, ob es Dinge gibt, die ich genauso oder auch anders machen will“, sagte der gebürtige Nürnberger. Er versuche, nach links und rechts zu gucken bei der Erziehung. „Das ist auch anders als bei Mischko Friedmann. Der lässt sich ja kaum reinreden.“

Welchen Weg mal sein kleiner Sohn etwa beruflich einschlage, sei ihm aber recht egal. „Natürlich wünscht man sich schon, dass er kein kompletter Streuner wird, der noch mit 30 Jahren auf seine Eltern angewiesen ist. Aber wie er sein Leben gestaltet, welche Lebensphilosophie er entwickelt - das sollte ihm freigestellt sein.“ Wenn ihn eine Existenz als Steuerfachwirt glücklich mache, könne er das gerne werden. „Wenn er sagt, dass er Schauspieler oder Musiker werden will, freue ich mich aber auch“, sagte Beck. „Denn das ist vermutlich das Einzige, von dem ich wirklich Ahnung habe.“

RND/dpa

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