Zweite Fahrt kostenlos

Hurtigruten bietet jetzt eine Nordlichtergarantie

Wer in elf Tagen auf den Hurtigruten zwischen Bergen und Kirkenes keine Nordlichter sieht, darf kostenfrei wiederkommen.

Wer in elf Tagen auf den Hurtigruten zwischen Bergen und Kirkenes keine Nordlichter sieht, darf kostenfrei wiederkommen.

Einmal die Nordlichter sehen – das steht bei vielen Reisenden hoch oben auf der Bucketlist. Der grüne Schleier, der am dunklen Himmel tanzt, hat etwas Magisches. Im hohen Norden sind die Chancen, die bunten Lichter zu sehen, von Herbst bis Frühjahr besonders gut – denn auch bei wenig Sonnenaktivität sind die Nordlichter zu sehen, insofern es nicht bewölkt ist.

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Die Reederei Hurtigruten hat sich nun etwas besonderes einfallen lassen, um den durch die Corona-Pandemie gebeutelten Tourismus in Norwegen wieder anzukurbeln. Es gibt eine Nordlichtergarantie!

Hurtigruten: Zweite Fahrt gratis, wenn es keine Nordlichter zu sehen gibt

Nun ist das mit der Natur ja so eine Sache, da lässt sich schlecht etwas garantieren. Deshalb hilft Hurtigruten etwas nach: Wer zwischen 26. September und 31. März eine Reise mit den Hurtigruten von Bergen bis Kirkenes und zurück nach Bergen (elf Tage) bucht, erhält das Versprechen, Nordlichter zu sehen.

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Sollte das Versprechen nicht einzuhalten sein, dürfen die Reisenden in der nächsten Saison wiederkommen - kostenfrei! Gratis ist dann aber nicht mehr die gesamte Reise, sondern nur eine Teilstrecke, entweder von Bergen bis Kirkenes oder von Kirkenes bis Bergen. Ein Kostenlos-Urlaub wird das also nicht, denn die An- oder Abreise, entweder mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug, müssen die Reisenden selbst übernehmen.

Chancen auf Nordlichter sind in Nordnorwegen aktuell hoch

Sodann ist auch nicht sonderlich überraschend, dass Hurtigruten zwar eine Garantie verspricht, aber nicht haftbar gemacht werden kann, wie es auf der Website heißt. Außerdem entscheidet das Personal an Bord, ob eine Nordlichtsichtung als solche zu werten ist. In manchen Fällen sind Nordlichter als dünne, kaum sichtbare graue Schleier am Himmel zu entdecken. Die grüne Farbe entsteht erst durch Fotoaufnahmen.

Für Hurtigruten ist das Versprechen wahrscheinlich weniger teuer. Zum einen dürfte die Zahl der Passagierinnen und Passagiere, die im nächsten Jahr tatsächlich die gleiche Reise unternehmen, nicht allzu hoch sein. Zum anderen ist das Risiko überschaubar. Auf der Website heißt es: „Unsere Schiffe dienen uns als schwimmende, mobile Observatorien, die sich zwischen Gebieten mit starker Bewölkung und Orten mit klarem Himmel und perfekten Bedingungen bewegen, um die Nordlichter zu sehen, sobald sie erscheinen.“

Hurtigruten: Jede Kabine hat einen „Nordlichtalarm“

Hurtigruten hat sich schon länger auf den Nordlichtertourismus spezialisiert. Alle Schiffe haben einen sogenannten „Nordlichtalarm“ an Bord. Passagierinnen und Passagiere können selbst entscheiden, ob sie diesen Alarm aktivieren wollen oder nicht. Ist der Alarm aktiviert, werden die Gäste geweckt, sobald die Crew Nordlichter am Himmel entdeckt. So können die Reisenden friedlich schlummern, ganz ohne die Angst, etwas zu verpassen.

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RND/msk

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