Ab diesem Freitag

Streiks in Frankreich und Italien schränken den Reiseverkehr ein

Reisende warten an einem Bahnhof auf ihren Zug.

Reisende warten an einem Bahnhof auf ihren Zug.

Wer in den kommenden Tag mit dem Zug durch Frankreich oder Italien reist, muss sich auf massive Einschränkungen einstellen. In Frankreich sorgt ein Streik der Zugchefs bei dem Bahnunternehmen SNCF von Freitag, 2. Dezember, bis Montag, 5. Dezember für Chaos im Reiseverkehr. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sind von den Auswirkungen des Streiks hauptsächlich Fernzüge betroffen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Insgesamt sollen 60 Prozent der TGV- und Intercity-Züge ausfallen. Auch der Fernverkehr nach Deutschland soll von den Auswirkungen des Streiks betroffen sein. In den vier Streiktagen soll nur jeder zweite Zug zwischen Frankreich und Deutschland fahren.

Zu besonders vielen Ausfällen soll es bei den Zugverbindungen zwischen Paris und Frankfurt sowie Stuttgart kommen. Bei TGV-Verbindungen in die Schweiz und nach Italien soll nur jede dritte Fahrt stattfinden, der Fernverkehr nach Spanien soll vollständig eingestellt werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Reisende können Zugfahrt kostenlos umbuchen

Reisende, die an einem der Streiktage verreisen wollen und bereits ein Ticket gekauft haben, können sich ihre Tickets erstatten lassen oder kostenfrei umbuchen – und zwar unabhängig davon, ob ihre Verbindung von dem Streik betroffen ist oder nicht.

Reisende werden von SNCF per E-Mail oder SMS informiert, falls ihr Zug ausfällt. Doch auch wer keine Nachricht erhalten hat, sollte den Status der Zugverbindung vor der Fahrt zum Bahnhof noch einmal online kontrollieren. Das teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Mit dem Streik wollen die Zugchefs eine bessere Bezahlung und bessere Aufstiegsmöglichkeiten erwirken.

Streik in Italien: Viele Züge fahren dennoch nach Plan

In Italien kommt es zu einem 24-stündigen Generalstreik, an dem sich auch das Personal der staatlichen Eisenbahngesellschaft beteiligt. Die Arbeitsniederlegungen sollen bereits am Donnerstagabend (1. Dezember) um 21 Uhr beginnen und am Freitagabend (2. Dezember) um 21 Uhr enden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wie Trenitalia auf seiner Website mitteilt, sollen die Fernverbindungen trotzdem nach Plan fahren. Auch Regionalverbindungen würden in den Hauptzeiten von sechs bis neun Uhr morgens und von 18 bis 21 Uhr abends gewährleistet. Zu den restlichen Zeiten sind laut Trenitalia Änderungen im Fahrplan möglich.

Auswirkungen auf Nahverkehr in Mailand und Rom

Nach Angaben der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“ sind auch Flüge und der öffentliche Nahverkehr von den Streiks betroffen. So könnten in Mailand am Freitag nach 18 Uhr mehrere U-Bahnen ausfallen, in den Stunden zuvor soll es zu keinen Ausfällen kommen. Die Abfahrt von Bussen und Straßenbahnen könne zwischen 8.45 bis 15 Uhr sowie nach 18 Uhr nicht garantiert werden.

In Rom soll der Nahverkehr von 8.30 bis 17 Uhr und ab 20 Uhr stillstehen. Bis 8.30 Uhr und zwischen 17 und 20 Uhr, also zu den Hauptzeiten, sollen Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen nach Plan fahren

RND/jaf

Mehr aus Reise

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken