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„Mega aufgeregt“: Deutschland-Fans fiebern Wembley-Endspiel entgegen

Deutsche Fans stehen mit einer Fahne vor dem Stadion.

Deutsche Fans stehen mit einer Fahne vor dem Stadion.

Seit drei Wochen läuft die Fußball-Europameisterschaft der Frauen, heute Abend steigt das große Finale. England gegen Deutschland lautet die Partie, die um 18 Uhr im legendären Wembley-Stadion vor rund 90.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in London angepfiffen wird. Für die DFB-Frauen, die sich das gesamte Turnier über stark präsentiert haben, hätte es kein besseres Szenario geben können.

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Noch nie war die Aufmerksamkeit bei einem Frauenturnier so groß wie in diesem Jahr. Sowohl in den Stadien als auch vor den Bildschirmen purzelten reihenweise die Zuschauendenrekorde. Zuletzt sahen rund 12 Millionen Menschen das Halbfinale der Deutschen gegen Frankreich (2:1). Während sich die DFB-Frauen in einem engen Spiel durchsetzten, siegten die „Lionesses“ mit einem deutlichen 4:0 gegen das Team aus Schweden.

Verfolgen Sie den Finaltag im Liveblog

Wir begleiten die Ereignisse rund um das Finale in London und die Reaktionen in Deutschland in unserem Liveblog.

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Die DFB-Frauen zeigten bisher eine beeindruckende Leistung und gewannen alle Spiele. In der Gruppenphase setzte sich das Team von Martina Voss-Tecklenburg gegen Dänemark (4:0), Spanien (2:0) und Finnland (3:0) als Gruppensieger durch. Mit einem 2:0 gegen Österreich erreichte das Team mit einer Kampfleistung das Halbfinale, ehe dort Frankreich mit 2:1 besiegt wurde. Torhüterin Merle Frohms musste damit nur ein einziges mal hinter sich greifen.

Was bleibt von der EM?

Eindringlich mahnte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bei der Pressekonferenz vor dem Endspiel gegen England an, dass diese EM eine dauerhafte Wirkung haben müsse. „Es muss eine große Chance jetzt sein, in allen Ländern die nächsten Schritte im Frauenfußball zu machen. Wenn nicht jetzt, wann dann?“, sagte die 54-Jährige. „Wir werden am Ende nur dann gewinnen, wenn wir all das, das was jetzt gerade passiert – ob in Deutschland, in Europa oder in England –, wenn wir das auch mit einer Nachhaltigkeit beenden können (…) es muss etwas davon übrig bleiben.“

Siegfried Dietrich, langjähriger Macher der Frankfurter Bundesliga-Spielerinnen und Vorsitzender des DFB-Ausschusses Frauen-Bundesliga, ist überzeugt, dass es jetzt auch in der Bundesliga „einen Ruck nach vorne gibt“. Doch das ist nicht neu: Nach jedem seiner vielen Titel – acht bei der EM, 2003 und 2007 bei der WM sowie Olympiagold 2016 – hatte man sich das beim DFB und in der Liga erhofft. Auch nach der Heim-WM 2011, deren Wirkung verpuffte. Die Zuschauerbestmarke steht seit 2014 bei 12.464, als die heutige deutsche Kapitänin Alexandra Popp mit ihrem Kopfballtor den VfL Wolfsburg gegen Frankfurt zum deutschen Meister kürte.

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Der internationale Aufschwung des Frauenfußballs aber ist unverkennbar, die öffentliche Aufmerksamkeit für das DFB-Team war in den vergangenen Tagen enorm. „Das Entscheidende bei dieser EM ist das Auftreten aller Spielerinnen, diese Mentalität. Das hilft uns extrem“, sagte Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter und früherer Erfolgstrainer in Wolfsburg, der Deutschen Presse-Agentur. „Die Identifikation mit der Nationalelf ist so groß wie lange nicht. Jetzt sind wir alle gefordert, Verband und Vereine, diesen Schwung mitzunehmen.“

RND/ch/dpa

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