Goldene Davis-Cup-Zeit ist vorbei

Muss zahlreiche Absagen verkraften: der neue Head of Mens Tennis des DTB, Boris Becker.

Muss zahlreiche Absagen verkraften: der neue Head of Mens Tennis des DTB, Boris Becker.

New York. Davis Cup – allein dieses Wort löst bei (älteren) deutschen Tennisfans wohlige Schauer aus. Was waren das für Zeiten, als ein Karl-Uwe Steeb den damaligen Weltranglistenersten Mats Wilander aus Schweden sensationell in einem Fünf-Satz-Epos besiegte und Deutschland zum ersten Mal den Titel gewann (1988), als mit einem entfesselt aufspielenden Boris Becker die Titelverteidigung gelang (1989), als das DTB-Team mit Rasenspezialist Michael Stich den Titel gegen Australien sogar auf Sand gewann (1993).

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Ja, das waren Zeiten – die vorbei sind. Denn heute scheint der Teamgedanke im Individualistensport Tennis gänzlich abhandengekommen zu sein.

Mit einer Zusage für die Relegation hätte Topspieler Alexander Zverev die durch die Verpflichtung von Boris Becker aufkeimende Hoffnung auf bessere Zeiten im deutschen Männertennis nähren können. Er hätte sich den Fans positiv präsentieren können und damit seiner zuletzt kriselnden Sportart einen großen Dienst getan.

Für ein Abstiegsspiel wollte Zverev das nicht. Seinen Weg zu einem Champion wird das kaum aufhalten, seinen Weg in die Herzen, die seine Vorgänger einst spielend erreichten, schon eher.

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Von Sebastian Harfst

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