Fußball

Harmlos, mutlos, punktlos: ZFC Meuselwitz verliert bei Energie Cottbus

Kann in Cottbus nicht viel Positives auf seinem Zettel vermerken: ZFC-Coach Heiko Weber.

Kann in Cottbus nicht viel Positives auf seinem Zettel vermerken: ZFC-Coach Heiko Weber.

Cottbus/Meuselwitz. Der ZFC Meuselwitz hat am Sonnabend bei Energie Cottbus eine 0:4 (0:1)-Niederlage bezogen. Dabei trat das Team von Trainer Heiko Weber über weite Strecken zu mutlos auf. Eine kurze Drangphase nach der Pause war gegen den Ex-Bundesligisten zu wenig.

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Dabei hatte Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz nach zuvor nur vier Punkten aus den ersten drei Partien von „Verunsicherung und Unzufriedenheit“ in den eigenen Reihen gesprochen. Entsprechend zäh begann die Angelegenheit auch. Der ZFC konzentrierte sich auf die Defensivarbeit, stets auf Konter über die Pfeile Andy Trübenbach und Florian Hansch lauernd.

Die ersten ernstzunehmenden Torannäherungen fielen aus dem wolkigen Cottbusser Himmel. Trübenbach schickte nach einer Viertelstunde Hansch auf die Reise, dem das Leder aber über den Schuh flutschte. Praktisch im Gegenzug musste erstmals ZFC-Torwart Jean-Marie Plath bei einem Versuch von Nicolas Wähling auf der Hut sein, verkürzte dabei aber den ohnehin spitzen Winkel geschickt.

Ansonsten dümpelte die Partie erschreckend ereignisarm durchs Mittelfeld. Trotzdem stand es plötzlich 1:0. Maximilian Oesterhelweg justierte seine Zieloptik, ging aus gut 20 Metern mit dem Vorschlaghammer zu Werke und jagte den Ball ins rechte obere Eck (28.). Nur wenige Minuten danach folgte der nächste Schocker aus Gästesicht. Thilo Gildenberg verletzte sich in einem Zweikampf am Knöchel und konnte nicht weitermachen. Für ihn kam Nils Schätzle. Kurz vor der Pause hatte Trübenbach dann nach einem heftigen Foul Glück, dass er statt Rot nur Dunkelgelb sah.

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Halbzeit zwo begann mit feurigen Meuselwitzern. Cottbus hatte zunächst große Mühe die Brandherde einzudämmen. Johann Martynets bediente Hansch mit einem herrlichen Pass, doch der 27-Jährige scheiterte aus wenigen Metern an Elias Bethke im Energie-Gehäuse (48.). Direkt danach probierte es Hansch erneut, erneut erfolglos.

Plötzlich waren es die Hausherren, die konterten. Eric Hottmann köpfte nach Flanke von Tobias Hasse haarscharf vorbei (60.). Beim ZFC versandeten die Bemühungen nun oft mit dem zu ungenauen finalen Pass oder es fehlte schlicht an Durchsetzungsfähigkeit. Und dann bewies Coach Wollitz ein magisches Händchen. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf Tim Heike mit einem weiteren Fernschuss zum 2:0 (68.). Keine 120 Sekunden später folgte schon die Entscheidung. Abermals landete eine Eingabe von Hasse genau auf dem Schädel von Hottmann, der sich die Chance diesmal nicht entgehen ließ. In der Schlussminute Ali Abu-Alfa legte gar noch das 4:0 obendrauf. Damit zeigte Cottbus den Meuselwitzern beeindruckend, was offensive Effizienz bedeutet.

  • ZFC Meuselwitz: Plath; Birkner (78. Zaruba), Rehder, Müller, Raithel, Stenzel (66. Jacobi), Hansch, Gildenberg (40. Schätzle), Kadric, Trübenbach, Martynets (78. Fischer).

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