Finale im Thüringenpokal

0:1! Finalniederlage für den ZFC Meuselwitz beim Bergner-Abschied

Der Meuselwitzer Nils Miatke (li.) im Zweikampf mit Jenas Maximilian Oesterhelweg.

Der Meuselwitzer Nils Miatke (li.) im Zweikampf mit Jenas Maximilian Oesterhelweg.

Gera. Trainer David Bergner hat mit dem ZFC Meuselwitz in seinem Abschiedsspiel den großen Coup verpasst. Am Samstag verlor sein Team das Finale im Thüringenpokal gegen Carl Zeiss Jena mit 0:1 (0:0) - trotz einer speziell in der ersten Halbzeit starken Leistung.

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Vor 5000 Zuschauern im Geraer Stadion der Freundschaft begann das Spiel begann einigermaßen erwartungsgemäß. Carl Zeiss hatte mehr Ballbesitz, suchte nach Lücken und Lösungen. Womit weniger zu rechnen war: Meuselwitz strahlte deutlich mehr Gefahr aus. Früh gab Johan Martynets aus spitzem Winkel den ersten Warnschuss ab, Torwart Sedlak klärte zur Ecke. Der ZFC blieb mutig, kam immer wieder zu Standards. Jena fiel vergleichsweise wenig ein, der gefürchtete Torjäger Eisele fristete ein Schattendasein. Teilweise verlegte sich das Team gar auf lange Bälle, weil es einfach keine Räume fand. In Minute 27 rasselte es dann am Pfosten. Nils Miatke hatte sich wunderbar durchgesetzt und im Abschluss schlicht Pech.

Hansch verzieht knapp

Direkt danach das nächste dicke Ding. Am Ende eines Konters zielte Florian Hansch etwas zu ungenau, womöglich wäre ohnehin der Pass auf den in der Mitte lauernden Amer Kadric die bessere Variante gewesen. Dann war Pause und der ZFC durfte sich ärgern, weil er seine Überlegenheit bis dahin nicht in Tore umwandeln konnte. Das Problem dürfte den Beteiligten in dieser Saison irgendwie bekannt vorgekommen sein.

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Mit Beginn des zweiten Durchgangs wirkte Jena plötzlich präsenter, die Kombinationen präziser. In Minute 55 kam Krauß im Sechzehner ins Straucheln, forderte Elfmeter, den gab es aber nicht. Gleichwohl kam Meuselwitz nun seltener zu Entlastung. Immer mehr rückte die Defensive um den jungen Torwart Jean-Marie Plath in den Mittelpunkt. Der parierte mehrfach stark und war bei einer Chance von Krauß mit dem Gebälk im Bunde.

Jenas Eisele trifft zum Pokalsieg

Bergner spürte, dass sein Team mehr und mehr ins Schwimmen geriet, wollte wachrütteln, echuaffierte sich an der Seitenlinie und kassierte Gelb. Es half nichts. Was sich andeutete, mündete im Führungstor für Jena. Eisele konnte nach einer Ecke nahezu unbedrängt einköpfen (75.).

Carl Zeiss blieb gefährlich, der ZFC biss zwar, so richtig gefährlich wurden die Zinsendorfer aber nicht noch einmal.

ZFC Meuselwitz: Plath; Moritz, Senkbeil, Müller, Miatke, Stenzel, Kadric, Kulke, Trübenbach (87. Bürger), Martynets (79. Förster) Hansch (79. Jagupov).

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