Regionalliga Nordost

0:1 gegen Meuselwitz! Lok Leipzig wird eiskalt ausgekontert

Lok Leipzigs Sascha Pfeffer hadert: Kurz vor dem Halbzeitpfiff vergab der Routinier die mögliche Führung, sein Strafstoß ging jedoch am Tor vorbei.

Lok Leipzigs Sascha Pfeffer hadert: Kurz vor dem Halbzeitpfiff vergab der Routinier die mögliche Führung, sein Strafstoß ging jedoch am Tor vorbei.

Leipzig. Der 1. FC Lok Leipzig hat am Samstag sein Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz unglücklich mit 0:1 verloren. Die Leipziger waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, vergaben aber ihre zahlreichen Möglichkeiten. Die Meuselwitzer hingegen nutzten eine ihrer wenigen Chancen, um letztlich mit drei Punkten im Gepäck die (kurze) Heimreise anzutreten.

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Meuselwitz‘ Trainer Heiko Weber konnte fast die gleiche Elf aufs Feld schicken wie jüngst beim 2:1-Sieg gegen Carl-Zeiss Jena – allerdings musste er den verletzten etatmäßigen Keeper Jean-Marie Plath ersetzen. Für ihn stand Justin Fietz zwischen den Pfosten. Lok-Coach Almedin Civa nahm im Vergleich zur 2:4-Niederlage bei Lichtenberg 47 zwei Veränderungen an der Startformation vor: Auf der Position des Rechtsverteidigers ersetzte der junge Linus Zimmer Routinier Mike Eglseder. Offensiv Außen bekam diesmal Theo Ogbidi eine Chance von Beginn an, für ihn blieb Osman Atilgan zunächst auf der Bank.

Das Spiel begann bei schönstem Herbstwetter zunächst etwas schleppend. Lok hatte mehr Ballbesitz, aber der ZFC verteidigte gut, machte geschickt die Räume eng und zwang die Leipziger so immer wieder zu Abspielfehlern. Erst nach etwa zwanzig Minuten nahm die Partie an Fahrt auf – mit drei Lok-Großchancen in kurzer Folge: Zunächst lenkte ZFC-Torwart Fietz einen Schuss von Tobias Dombrowa noch am Tor vorbei (18.). In Folge der anschließenden Ecke fackelte Leon Heynke einen Gewaltschuss aus 15 Metern ab (19.), der jedoch ebenso entschärft wurde wie ein Kopfball von Djamal Ziane wenig später (20.).

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Meuselwitzer Angriffe waren selten, lediglich ein Freistoß von Luca Bürger (23.) und ein Konter über Till Jacobi (36.) sorgten für Gefahr. Zwei Aufreger dann gegen Ende von Halbzeit eins: Zunächst lenkte Plath einen Kopfball von Luca Sirch noch an den Pfosten (38.). Wenig später dann ein umstrittener Elfmeter für Lok. Zimmer war gefoult worden – die Gretchenfrage war jedoch: Vor oder im Strafraum? Schiri Wiethüchter zeigte zur Freude der Leipziger und zum Entsetzen der Meuselwitzer auf den Punkt. Der sonst so treffsichere Lok-Kapitän Sascha Pfeffer scheiterte diesmal jedoch, zog den Ball links am Tor vorbei.

In Halbzeit zwei der 1. FC Lok mit noch mehr Druck und Chancen en masse. Die ersten beiden vergab Ziane (50./53.). Dann zog Sascha Pfeffer aus 25 Metern ab. Fietz hätte diesmal wohl keine Chance gehabt, aber der Ball klatschte gegen die Latte (59.). Ein weiterer „Riese“ in Minute 68, als Ogbidi alleine aufs Tor zulief, aber Fietz wiederum Sieger war. Lok rannte nun mit der Brechstange gegen das ZFC-Tor an, aber auch ein Kopfball von Atilgan ging nicht ins Tor, denn Fietz lenkte das Spielgerät noch mit den Fingerspitzen an die Latte (77.). Wer so viele Chancen liegen lässt, wird dafür bestraft, lautet eine alte Weisheit im Fußball – und an diesem Tag trat sie ein. Mit dem ersten guten Konter traf Meuselwitz – Florian Hansch war es schließlich, der aus zehn Metern per Flachschuss einnetzte.

Den Schock konnte Lok nicht mehr wett machen. Zwar erarbeiteten sich die Leipziger noch zwei weitere gute Möglichkeiten, aber auch Sirch (84.) und Heynke (87.) konnten den Ball nicht im Tor unterbringen, das an diesem Tag wie vernagelt war für die Blau-Gelben. So stand am Ende der zweite Sieg für Meuselwitz in Folge, während Lok das zweite Mal in Folge das Feld als Verlierer verlassen musste.

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