Fußball

16:0! FC Grimma erbarmungslos im letzten Sommertest

Der Grimmaer Nikita Bondarenko (r.), hier im Test gegen Chemie Leipzig, trifft im letzten Test sechs Mal.

Der Grimmaer Nikita Bondarenko (r.), hier im Test gegen Chemie Leipzig, trifft im letzten Test sechs Mal.

Leipzig/Grimma. Eine Woche vor dem Oberliga-Start gegen den FC Einheit Rudolstadt hat der FC Grimma seine Vorbereitungsphase mit einem Kantersieg abgeschlossen. Eine Woche vor dem Oberliga-Start gegen den FC Einheit Rudolstadt hat der FC Grimma seine Vorbereitungsphase mit einem Kantersieg abgeschlossen. Beim Leipziger SV Südwest gewannen die Muldestädter mit 16:0 (7:0) und wurden dabei vom Landesklasse-Absteiger nicht gefordert. Zwar mühten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Röhling nach Kräften, doch gelang es den Fußballern aus Leipzig-Kleinzschocher nur äußerst selten, selbst Offensivaktionen zu starten.

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Demzufolge fiel das Ergebnismehr als standesgemäß aus – auch, weil die Gäste die Begegnung über die komplette Spielzeit mit der nötigen Konzentration abspulten. Sicherheit vor dem gegnerischen Tor hat man sich geholt, für alles andere war der Erfolg wenig aussagekräftig. „Zielvorgabe war ein klarer Zu-Null-Sieg“, fasste Teammanager Tom Rietzschel, der das Trainer-Duo Ziffert/Jentzsch in Leipzig vertrat, die Begegnung kurz zusammen. „Dies hat die Mannschaft erreicht, auch, weil sie von der Einstellung her die Begegnung über die 90 Minuten so annahm, wie es sich für ein höherklassiges Team gehört.“ Eine Woche vor dem Oberliga-Start gegen den FC Einheit Rudolstadt hat der FC Grimma seine Vorbereitungsphase mit einem Kantersieg abgeschlossen. Beim Leipziger SV Südwest gewannen die Muldestädter mit 16:0 (7:0) und wurden dabei vom Landesklasse-Absteiger nicht gefordert. Zwar mühten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Röhling nach Kräften, doch gelang es den Fußballern aus Leipzig-Kleinzschocher nur äußerst selten, selbst Offensivaktionen zu starten.

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Demzufolge fiel das Ergebnismehr als standesgemäß aus – auch, weil die Gäste die Begegnung über die komplette Spielzeit mit der nötigen Konzentration abspulten. Sicherheit vor dem gegnerischen Tor hat man sich geholt, für alles andere war der Erfolg wenig aussagekräftig. „Zielvorgabe war ein klarer Zu-Null-Sieg“, fasste Teammanager Tom Rietzschel, der das Trainer-Duo Ziffert/Jentzsch in Leipzig vertrat, die Begegnung kurz zusammen. „Dies hat die Mannschaft erreicht, auch, weil sie von der Einstellung her die Begegnung über die 90 Minuten so annahm, wie es sich für ein höherklassiges Team gehört.“

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Eiskalt vor dem Tor

Die Gastgeber wurden sofort in der eigenen Hälfte festgenagelt, so dass die Grimmaer sich bereits frühzeitig Chancen in Hülle und Fülle erarbeiten sollten. Bereits nach neun Minuten lag die Kugel zum ersten Mal im Kasten der Hausherren, als ein Distanzschuss von Christoph Jackisch im äußersten Eck einschlug (9.). Sequenzen später der zweite Treffer: Nach sehenswertem Diagonalpass von Felix Beiersdorf schlug ein Flachschuss von Moritz Griesbach unhaltbar zum 0:2 ein (11.). Glück hatten die Südwestler nicht nur, als ein Klärungsversuch von Routinier André Hoffmann vom Pfosten aufgehalten wurde (17.). Chancenlos waren die Platzherren allerdings, als Griesbach nach einem guten Spielzug Schlussmann Buhler umkurvte und zum 0:3 einschob (18.). Sechs Minuten später das 0:4, als LSV-Innenverteidiger Philipp Hoffmann unglücklich in eine flache Eingabe hineinspritzte und seinen eigenen Schlussmann überwand (24.). Eine leicht abgerutschte Flanke von Griesbach senkte sich unhaltbar ins lange Eck (30.).

Auch wenn den Gästen längst nicht alles gelang, erwiesen sie sich vor dem Tor diesmal jedoch als äußerst resolut. Scheiterte Jackisch zunächst mit einem Schuss an Buhler (37.), setzte der Rückkehrer aus Eilenburg zunächst Griesbach mustergültig in Szene, der mit dem 0:6 seinen vierten Treffer beisteuerte (38.). Anschließend servierte Jackisch einen Eckball auf den Kopf von Stefan Ronneburg, der zum 0:7-Halbzeitstand einnickte (40.).

Der eingewechselte Nikita Bondarenko schraubte mit drei Treffern binnen sieben Minuten das Ergebnis auf 0:10. Doch auch damit gaben sich die Muldestädter nicht zufrieden. Gut vom eingewechselten Louis Walter und Bondarenko eingeleitet, lochte Jakob Funken zum 0:11 ein (62.), eine Minute später traf Bondarenko nach einer Walter-Flanke aus Nahdistanz (63.). Nach dem Wiederanpfiff waren nur 120 Sekunden vergangen, als Bondarenko abermals mit einem Flachschuss erfolgreich war und damit seinen fünften Treffer erzielte (65.). Als der eingewechselte Jan Hübner aus zentraler Position staubtrocken abschloss (75.) und Bondarenko nach sehenswertem Zuspiel von Leonhard Wolf seinen sechsten Treffer erzielte (81.), baute der Oberligist das Resultat auf 0:15 aus. Den Schlusspunkt setzte erneut Funken, der zunächst mit Hübner Doppelpass spielte und sich im Anschluss vor dem Tor abermals resolut zeigte – 0:16 (84.).

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