Fußball-Nordsachsenliga

2:0! Aufsteiger Mügeln/Ablaß feiert Heimsieg über Oschatz

Der Oschatzer Torjäger Johannes Runge (in gelb) wird hier unsanft von Kevin Schwager vom Ball getrennt.

Der Oschatzer Torjäger Johannes Runge (in gelb) wird hier unsanft von Kevin Schwager vom Ball getrennt.

Mügeln/Ablaß. Genauso hatte sich der Mügelner Vereinschef Arne Schütze am Samstag das Nordsachsenliga-Derby gegen den FSV Oschatz vorgestellt. Schon nach elf Minuten stand es 2:0 für die Hausherren. Paul Erdmann hatte nach gerade einmal 180 Sekunden – dank guter Vorarbeit von Dominic Arendt – den Ball zur Führung des Aufsteigers im Tor von FSV-Keeper Florian Däbritz untergebracht. Und schon acht Minuten später legte SV-Torjäger Ben Dechert nach Vorlage von Paul Erdmann zum 2:0 nach.

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Der Oschatzer Trainer Steffen Wiesner, der gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt war, meinte nach dem Abpfiff im Mügelner Ortsteil Ablaß: „Die erste Viertelstunde haben wir total verpennt und sind auch später nicht ins Spiel gekommen. Mit dem Platz in Ablaß sind wir auch nicht gut klargekommen.“

Zweikampf um den Ball zwischen dem Oschatzer Denis Baranowski (links) und Dominic Arendt.

Zweikampf um den Ball zwischen dem Oschatzer Denis Baranowski (links) und Dominic Arendt.

Kein Wunder, denn die Rasenanlage in Ablaß hat mit dem heimischen Oschatzer Kunstrasenplatz – wo der FSV erst vor einer Woche Meisterschaftsanwärter Zschortau mit 5:1 versenkt hatte – nicht viel zu tun. Wiesner: „Wir hatten schon eine Chance zum Anschlusstreffer, aber insgesamt war es einfach ein sehr gebrauchter Tag für uns.“

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„Die haben ein Superspiel gemacht“

Besagte Gelegenheit zum 1:2 hatte FSV-Torjäger Johannes Runge auf dem Fuß, doch dem versprang im Strafraum der Ball und die beste Oschatzer Chance flog über das Mügelner Tor. „Ich habe dann versucht, durch die zwei frühen Wechsel nach 25 Minuten das Spiel wieder offen zu gestalten, aber das hat auch nicht geklappt“, bilanzierte Steffen Wiesner.

Der Mügelner Trainer Peter Dechert gab diesmal die besseren Anweisungen.

Der Mügelner Trainer Peter Dechert gab diesmal die besseren Anweisungen.

SV-Vereinschef Arne Schütze – der immer noch als Reserve-Keeper zur Verfügung steht – analysierte den Heimsieg in Ablaß so: „In unserer Abwehr haben Golzsch und Banachowicz einfach keine Oschatzer Chancen zugelassen. Die haben ein Superspiel gemacht. Und in der zweiten Halbzeit hatten wir auch noch die Riesenchance zum 3:0 durch Erdmann und Dechert, die aber leider gescheitert sind.“

Naundorf haut Spröda weg

Gänzlich überraschend kam der Heimerfolg des SV Mügeln/Ablaß allerdings nicht. Auch wenn Arne Schütze auf Statistiken nicht viel gab vor der Partie gegen Oschatz, ist es doch so, dass sein Verein aus den letzten fünf Vergleichen beider Teams immer als Sieger hervorgegangen war. Zuletzt am 19. September 2020, als der FSV mit 4:2 bezwungen wurde und ab der 68. Minute nach einer Gelb-Roten Karte nur noch zehn Aktive auf dem Feld hatte.

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Gleich sieben Tore schenkte der SV Naundorf im Samstag-Heimspiel dem SV Spröda ein, während der TSV Rackwitz nach der 1:3-Heimschlappe gegen den FV Bad Düben weiter mit null Punkten Tabellenvorletzter ist. Gelingt dem ebenfalls noch punktlosen SV Zwochau am Sonntagnachmittag gegen Schildau wenigstens ein Unentschieden, dann wird die rote Laterne der Nordsachsenliga nach Rackwitz wechseln.

SV Mügeln/Ablaß: Patitz; Schwager (70. Elsner), Becker, Arendt (46. E. Lupatsch), Dechert, P. Erdmann, Mayerhofer (85. Winkler), Banachowicz, T. Lupatsch, Topp (46. Fischer) und Golzsch.

FSV Oschatz: Däbritz; Mandel (70. Schindler), Krause (25. Köhler), Baranowski, Gärtner, Pöhlmann, Queißer, Födisch, Runge, Siegel und O. Erdmann (25. Kordyka).

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