Regionalliga Nordost

2:2 in Greifswald: BSG Chemie Leipzig verpasst Auswärtssieg knapp

Chemie Leipzigs Florian Brügmann erzielte beim 2:2 gegen den Greifswalder FC ein Traumtor.

Chemie Leipzigs Florian Brügmann erzielte beim 2:2 gegen den Greifswalder FC ein Traumtor.

Greifswald. Die BSG Chemie stand beim starken Aufsteiger aus Greifswald kurz vor dem nächsten Auswärtssieg, muss aber in letzter Minute den 2:2-Ausgleich hinnehmen. Trotzdem boten die Leutzscher wieder eine starke Partie und hätten den Sieg nicht nur wegen eines Tor des Monats verdient gehabt.

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Chemie musste auf seinen Abwehrchef Philipp Harant verzichten, der wegen einer Infektion zu Hause bleiben musste. Auch Florian Kirstein fehlte wegen seiner Verletzung aus dem TeBe-Spiel. Die Gastgeber konnten wieder auf ihren Torjäger Tom Weilandt zurückgreifen, der zuletzt wegen einer Verletzung gefehlt hatte. Greifswalds Teamchef Roland Kroos hatte die klare Order ausgegeben, die Serie von Chemie zu brechen, die zuletzt drei Siege in Folge geholt hatten. Sein Gegenüber, Co-Trainer Christian Sobottka, erwartete ein kampfbetontes Spiel, sah die Favoritenrolle aber nicht gänzlich bei Chemie: „Vom Tabellenplatz her sicher, aber wenn man die Spieler bei Greifswald und deren Qualität sieht, muss man das sicher relativieren.“

Unter den Augen von Cheftrainer Miro Jagatic, der mit angereist war, aber weiterhin krankgeschrieben ist, gingen die Leutzscher schnell in Führung. Timo Mauer hängte seinen Gegenspieler Jannik Bandowski zum wiederholten Male ab, flankte präzise auf Manassé Eshelle, der keine Mühe hatte, per Kopf zum 0:1 einzunicken (10.). Chemie war das aktivere Team, hatte mehr Laufbereitschaft und Präzision zu bieten. Somit entstand auch mehr Torgefahr, doch weder Florian Brügmann mit Freistoß (18.), Lucas Surek, Denis Jäpel oder Timo Mauer mit Mega-Chance allein vorm Tor, konnten nachlegen.

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In Halbzeit zwei dann jede Menge Action und diverse Wendungen des Spiels. Erst traf Abu Bakarr Kargbo aus Abseitsposition, dann traf Brügmann mit sehenswertem Schuss die Latte. Als dann Benny Bellot die Eingabe von Weilandt nicht unter Kontrolle bekam, staubte Kargbo ab und es stand 1:1 (60.). Dann der große Auftritt des Florian Brügmann: Nahezu von der Mittellinie sah er, dass der Torwart der Greifswalder zu weit vor dem Tor stand, sein genauer Schuss senkte sich genau ins Eck. Ein Wahnsinns-Kunstschuss, Tor des Monats, hohe Schule! Der Torschütze im Interview, ob das wirklich Absicht war, ganz cool: „Ein Mix, ich sah wie weit der Hüter vorm Tor stand, sah auch einen Stürmer von uns. Dann war er drin. Sucht´s Euch aus!“

Nun wollte Chemie den Sieg ins Ziel schaukeln, Janik Mäder hätte fast noch auf 3:1 erhöht. Dann aber folgte noch eine ganz bittere Pille für die Leutzscher. Noch ein Angriff der Greifswalder, der Ball konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden, Kargbo war zur Stelle, 2:2. Wie unnötig! Kunstschütze Brügmann war deshalb auch nach Abpfiff unzufrieden wie der gesamte Chemie-Tross: „Vor dem Spiel hätten wir einen Punkt aus Greifswald unterschrieben. Jetzt ist es einfach nur ärgerlich!“

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