Fußball-Regionalliga

2:2 – Lok Leipzig erzittert sich einen Punkt bei Viktoria Berlin

Osman Atilgan (r.) erzielt den 1:1-Ausgleich für Lok.

Osman Atilgan (r.) erzielt den 1:1-Ausgleich für Lok.

Berlin/Leipzig. Für den 1. FC Lok Leipzig gab es am Freitagabend ein Wiedersehen mit Viktoria Berlin. Der Drittliga-Absteiger konnte zu Saisonbeginn einen Auswärtspunkt aus Jena entführen – und auch das Match gegen die Leipziger endete mit einer Punkteteilung (2:2), die sich Lok nach 2:1-Pausenführung mehr erzitterte als erspielte.

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Zum ersten Härtetest außerhalb der eigenen vier Wände schickte Cheftrainer Berlin-Experte Almedin Civa die gleiche Startelf auf den Rasen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks wie am ersten Spieltag beim 4:2 gegen Hertha II. Der Spielbeginn sorgte beim Lok-Trainer vor 965 Zuschauern für Kopfschmerzen – Berlin begann stark, Berk Inaler besorgte nach fünf Minuten das frühe 1:0. Die Gäste brauchten in der Folge einige Zeit zur Kummerbewältigung, vom ursprünglichen Plan wurde dennoch nicht abgerückt.

Nach 25 Minuten konnte Theo „The Flash“ Ogbidi erstmals sein unerhörtes Tempo zur Schau stellen, setzte sich nach Ballgewinn Zianes energisch durch und legte quer auf Osman Atilgan, der artistisch vollendete! Die Loksche war nun die deutlich bessere Mannschaft und durfte vor der Pause sogar noch die Führung bejubeln – unbedrängte, weite Flanke von Luca Sirch auf das bestmögliche Ziel, den Schädel des Djamal Ziane, Formsache für den Knipser vom Dienst.

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Im zweiten Durchgang agierte Lok dann zu passiv, verließ sich auf die Konterstärke. So kamen die Hausherren zu besseren Möglichkeiten. Eine erfahrene Truppe würde entschieden auf das dritte Tor gehen und lässt sich nicht zu tief fallen wie Lok. Nutznießer dieser Schläfrigkeit war in der 67. Minute Christopher Theisen, der nach einer Flanke von rechts zum Ausgleich einköpfen konnte.

Positives Berlin-Erlebnis

Zeit für frische Beine und zugleich eine etwas andere Dynamik und Kreativität im Offensivspiel - Civa schickte nun Bogdan Rangelov und Tobias Dombrowa ins Rennen. Das Spiel stand auf Messers Schneide, Viktoria übte gegen Ende der Partie noch einmal viel Druck aus. Der Auswärtspunkt musste sich heute wirklich hart erkämpft werden – es blieb dabei, diese beiden Teams spielen halt sehr gerne Remis gegeneinander.

Unter dem Strich muss der Betriebsausflug nach Berlin als positives Erlebnis verbucht werden. Nach einer guten ersten Hälfte konnte man das Niveau in Durchgang zwei dann nicht mehr halten und den Saisonstart nicht allumfänglich vergolden. Am kommenden Samstag gehen die Berlin-Festspiele weiter und die Lok-Kicker dürfen vor den eigenen Fans zeigen, dass mit ihnen in diesem Jahr zu rechnen ist. Gegner ist am Tennis Borussia Berlin.

Lok: Dogan - Voufack (46. Salewski), Sirch, Heynke, Zimmer - Abderrahmane, Weigel (85. Urban) - Ogbidi (74. Rangelov), Pfeffer, Atilgan (74. Dombrowa) - Ziane.

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