Regionalliga Nordost

4:0 im Test gegen Bischofswerda: BSG Chemie Leipzig in Torlaune

Chemies Manuel Wajer jubelt über sein Tor zum 2:0 gegen den Bischofswerdaer FV.

Chemies Manuel Wajer jubelt über sein Tor zum 2:0 gegen den Bischofswerdaer FV.

Leipzig. Endlich wieder Fußball in Leutzsch – die BSG Chemie besiegt Bischofswserda mit 4:0 im Testspiel. Sechs Wochen nach dem letzten Kick in Leutzsch (gegen den BFC Dynamo) ging es endlich wieder zur Sache. 250 Zuschauer hatten sich bei frischen Temperaturen versammelt, um auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Leutzscher Kapitän Frank Rietschel zu feiern, der nun in Bischofswerda als Trainer in der Verantwortung steht.

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Sein Sohn Niclas (20) hätte auch gern mitgespielt, hatte sich aber im Herbst schwer verletzt und schaute etwas wehmütig aus der Wäsche: „Hier mal aufzulaufen, wäre ein Traum gewesen, aber was nicht ist, kann ja noch werden.“ Zunächst muss das Kreuzband wieder zusammenwachsen. Auch Alex Bury schaute nur zu. Er laboriert an einer alten Schulterverletzung und blieb vorsichtshalber draußen. Vor wenigen Tagen hatte er noch Gorillas in freier Wildbahn beobachtet und bei 30 Grad Celsius in Uganda geurlaubt.

Nach einer Woche Training legte die BSG los wie Feuerwehr und erspielte sich drei, vier hochkarätige Möglichkeiten innerhalb der ersten fünf Minuten. Paul Horschig traf nur die Latte, Philipp Harant scheiterte per Kopfball. Als der Torerfolg ausblieb, kamen die Gäste aus der Oberliga etwas stärker auf. Martin Sobe tauchte allein vor Torwart Benny Bellot auf, der mit großartiger Reaktion den Ball zur Ecke lenkte. Den daraus resultierenden Kopfball von Paul Fromm lenkte Bellot über die Latte. Dann doch das 1:0 durch Manassé Eshelle, der nach einem Eckball goldrichtig stand und abstaubte (40.). Noch vor der Pause legte Manuel Wajer nach, der nach energischer Einzelleistung das Leder ins lange Eck ballerte (45.+3).

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In Hälfte zwei folgte das obligatorische Durchwechseln, Novum dabei, dass alle drei Torhüter zum Einsatz kamen - sowohl Bellot als auch seine beiden Stellvertreter Jonas Janke und Till Jagodzik spielten. Das 3:0 erzielte Lucas Surek, den vierten Treffer markierte Max Keßler sehr abgeklärt. Trainer Miro Jagatic zeigte sich zufrieden: „Wir haben schon viele Dinge gut gemacht, an anderen arbeiten wir weiter.“ Dazu ist schon in der kommenden Woche Gelegenheit, wenn Chemie ins Kurztrainingslager nach Teistungen fährt.

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