Motorradsport

59. Frohburger ADAC-Dreieck-Rennen: Didier Grams hofft auf seine Fans

Didier Grams ist bei der International Road Racing Championship (IRRC) noch nicht ganz zufrieden mit seiner Maschine.

Didier Grams ist bei der International Road Racing Championship (IRRC) noch nicht ganz zufrieden mit seiner Maschine.

Horice/Frohburg. Das 59. Internationale Frohburger ADAC-Dreieckrennen am 17. und 18. September steht unmittelbar vor der Tür. Während die Motorsportfans die Tage bis zum Finale der International Road Racing Championship (IRRC) in Frohburg zählen, versucht Lokalmatador Didier Grams im Urlaub mit der Familie seinen Kopf für das bevorstehende Heimrennen freizubekommen.

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Genug Zeit, um auch „auf See“ über das vergangene Wochenende der IRRC in Horice nachzudenken. „Wir haben im Training ein paar Versuche am Setup unternommen und tatsächlich ging es auch wieder ein paar Schritte nach vorn, aber die anderen sind auch schneller geworden und die ersten Zehn lagen innerhalb von einer Sekunde“, blickt Grams auf das Training und seinen achten Startplatz zurück. Sicherlich nicht die ideale Ausgangsposition, aber kein Grund für Grams, den Kopf in den Sand zu stecken. Denn der fünffache IRRC-Champion weiß, was entscheidend ist: Nämlich erst einmal ins Ziel zu kommen. Ein Ratschlag, den vielleicht andere Starter hätten beherzigen sollen, denn nur wenige hundert Meter nach dem Start war bereits das erste Rennen vorbei.

Neustart in Horice

Kamil Holan versuchte Erno Kostamo zu überholen, doch Holan verschätzte sich und es kam zu einer Kollision, die den Rennabbruch zur Folge hatte. Beide Superbike-Piloten zogen sich Verletzungen zu, die verhinderten, dass sie zum Neustart antreten konnten. Besonders für Imatra-Doppelsieger Kostamo eine bittere Pille, denn vor der Veranstaltung in Horice durfte sich der Finne durchaus noch Chancen auf den Titel ausrechnen.

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Beim zweiten Versuch übernahm dann erneut David Datzer (MTP Racing) die Führung und brannte mit einer Zeit von 2:13,141 Minuten einen neuen Rundenrekord in den Asphalt. Damit löste der Bayer seinen einstigen Mentor Didier Grams als neuen „König“ von Horice ab. Für Grams ging es derweil nach dem Re-Start nach vorn. Der Limbacher konnte sich auf Platz fünf hinter Joey den Besten setzen, von wo er seine Mitstreiter genau im Auge behielt. „Ich habe beim Start gemerkt, dass Joey – als die Ampel noch rot war – losgefahren ist. Ich konnte die Lücke, die zwischen uns war, zunächst zufahren und wollte dann angreifen. Joey hat aber ganz schön gekämpft, dass er wieder Abstand bekommt und ich dachte mir, wenn er eine Zeitstrafe bekommt, muss ich nicht vorbei, denn nach vorn konnte ich nichts mehr gutmachen“, berichtet Grams.

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„Ich versuche immer mit Köpfchen zu fahren, und in dem Moment hatte ich nach hinten mehr als genug Luft.“ Trotzdem ist Grams mit seiner Performance nicht zufrieden, denn nach wie vor befinden er und seine BMW sich noch nicht in der perfekten Traumbeziehung, die es braucht, um in der IRRC-Superbike unter den Top 3 mitmischen zu können.

Auf Suche nach der perfekten Beziehung

„Ich bin schon einmal 13er Zeiten in Horice gefahren und jetzt habe ich mit hohen 15er Zeiten gekämpft. Das ist einfach noch zu weit weg“, ist der 39-Jährige selbstkritisch. „Ich habe das Gefühl, dass uns Leistung fehlt. Ich bin aber auch nicht der Typ, der über seine Verhältnisse fährt und der mit den einfacheren Einstellungen besser zurechtkommt als mit der Elektronik und dem ganzen Drumherum. Ich tue mich da schwerer, und da wir nicht so viele Trainings haben, sind wir nicht so probierfreudig.“

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Grams weiter: „In mir steckt wahrscheinlich einfach auch noch der alte Road Racer. Im Gegensatz zu den ganzen Jungspunden, die ganz vorn mitfahren und die mit Wheelie Control und Traktionskontrolle und dem Ganzen gut umgehen können. Ich brauche eigentlich bloß meinen Gasgriff und den Schalthebel“, berichtet der rennsportverrückte Familienvater mit einem Augenzwinkern.

Denn auch wenn es für ihn nicht so läuft, wie er sich das zum Anfang der Saison erhofft hatte, verliert Grams nicht seine offene, kämpferische Art, für die er auf und neben der Strecke bekannt ist. Besonders am Frohburger Dreieck zählt der Vollblutracer daher auf seine heimischen Fans. Karten für die Veranstaltungen sind ab sofort im Internet-Vorverkauf erhältlich.

https://tickets-mscfrohburgerdreieck.reservix.de/events

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