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Handball

Abstiegswelle: VfL Waldheim geht ohne zweites Relegationsspiel runter

Auf solche Duelle wie hier im Januar 2020 gegen den HV Böhlen müssen die Waldheimer (gelbe Trikots) in der nächsten Saison verzichten. Böhlen wurde diesmal direkt vor dem VfL Zehnter und bleibt in der Verbandsliga West.

Auf solche Duelle wie hier im Januar 2020 gegen den HV Böhlen müssen die Waldheimer (gelbe Trikots) in der nächsten Saison verzichten. Böhlen wurde diesmal direkt vor dem VfL Zehnter und bleibt in der Verbandsliga West.

Waldheim. Am vergangenen Wochenende mussten Trainer Manuel Kirpal und seine Waldheimer Verbandsliga-Handballer eine ganz bittere Pille schlucken. „Am Samstagabend um 22.10 Uhr kam eine Mail vom Handball-Verband Sachsen, dass das zweite Relegationsspiel am Sonntag in Radebeul nicht mehr stattfindet und beide Mannschaften aus der Verbandsliga absteigen müssen“, erklärte Kirpal, dessen Team das erste Relegationsspiel gegen den RHV vor einer Woche mit 33:26 gewonnen hatte.

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Grund der Absetzung waren die Ereignisse in den letzten vier Play-Off-Spielen der Mitteldeutschen Oberliga, die am Samstag um 19 Uhr angepfiffen wurden. Dabei unterlag die HSG Freiberg bei der SG Pirna/Heidenau mit 25:35 und blieb dadurch Vierter hinter Concordia Delitzsch. „Freiberg wollte eigentlich aufsteigen, aber das dürfen nur die ersten drei Mannschaften“, sagte Kirpal.

Dadurch gab es eine Abstiegswelle in den darunterliegenden Spielklassen, die bis zur Verbandsliga durchschlug und dort die beiden Tabellenelften VfL Waldheim 54 (West) und den Radebeuler HV (Ost) erwischte. Aus der Männer-Sachsenliga steigen gleich drei Mannschaften ab und aus den beiden Verbandsligen jeweils zwei.

„Wir werden nächste Saison voraussichtlich in die Bezirksliga Leipzig eingeordnet“, meinte der VfL-Coach, dem die Bezirksliga Chemnitz aufgrund der kürzeren Wege allerdings lieber wäre. Ob Manuel Kirpal, der in Flöha wohnt, weiter Trainer der Waldheimer Männer sein wird, steht noch nicht fest. „Am Freitag wurde ja beim VfL ein neuer Vorstand gewählt. Da wird es noch Gespräche geben. Ich habe auch einige andere Angebote, aber da ist noch nichts spruchreif.“

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Von Christian Kluge

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