Fußball

Arbeitssieg: VfB Leisnig gewinnt knapp gegen Olympia Frankenhain

Nick Mihalek (r.) – hier Ende Juli im Spiel gegen Bad Lausick gegen Nicky Richter und Torwart Janko Schötzke – stand auch gegen Frankenhain in der Leisniger Startelf.

Nick Mihalek (r.) – hier Ende Juli im Spiel gegen Bad Lausick gegen Nicky Richter und Torwart Janko Schötzke – stand auch gegen Frankenhain in der Leisniger Startelf.

Leisnig. Die von vielen zunächst vermutete absolute Premiere war die Kreisoberliga-Begegnung des vierten Spieltages zwischen den Fußballern des VfB Leisnig und der SG Olympia Frankenhain gar nicht. Zwar standen sich die Kicker aus der Muldestadt und dem Eulatal zum ersten Mal in einem Punktekampf gegenüber, doch in zwei freundschaftlichen Begegnungen war man in der jüngeren Vergangenheit bereits aufeinander getroffen.

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Sowohl im Juli 2015 als auch im August 2021 gingen die Kontrahenten mit einem Unentschieden auseinander und auch diesmal lag ein Remis im Bereich des Denkbaren. Aber am Schluss allerdings sicherte sich der Gastgeber auf dem Sportgelände an der Chemnitzer Straße einen knappen 2:1 (0:1)-Erfolg.

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Ein Dreier, der in die Kategorie nicht ganz unverdienter Arbeitssieg einzuordnen ist und dem noch eine Partie hinterherhinkenden VfB im Klassement den zwischenzeitlichen Sprung vom zehnten auf den sechsten Platz ebnete. Für Aufsteiger Olympia ging es dagegen in der Tabelle vorübergehend vom achten auf den elften Rang runter.

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Die lediglich 43 zahlenden Besucher in der Otto-Schuricht-Sportstätte erlebten bei ziemlich ungemütlichen Witterungsbedingungen ein Duell, das der zu zwölft angereiste Neuling mit seinem personell letzten Aufgebot zu bestreiten hatten. Sechs Verletzte, zwei Urlauber, ein Ausfall wegen privater Gründe – ein riesiges Handicap. Einsatzfähige Wechselspieler standen keine mehr zur Verfügung, nachdem sich Ronny Frohburg beim Aufwärmen eine schwere Blessur zugezogen hatte.

Dennoch ging die Mannschaft aus dem Frohburger Ortsteil Mitte des ersten Durchgangs in Front. Torschütze war David Kroll in der 20. Minute. Ein Vorsprung, den die Gäste in einem weitgehend fairen Match bis in die zweite Halbzeit hinein behaupten konnten. Doch nicht nur dass, ein Ausbau der Führung war durchaus möglich. Die Gelegenheiten waren vorhanden, doch die wohl größte ließ Erik Viehweg nach toller Vorarbeit von Benjamin Schön ungenutzt verstreichen.

Personalsorgen bei Frankenhain

Als der eine oder andere Anhänger der Hausherren schon ein wenig ungeduldig zu werden drohte, zeigte der Referee auf den Elfmeterpunkt. Dominik Erl verwandelte den fälligen und keinesfalls unberechtigten Foulelfmeter zum erlösenden Ausgleich (52.). Weil auch der Platzbesitzer einige verheißungsvolle Gelegenheiten liegen ließ, musste zur Erzielung des zweiten und entscheidenden Treffers erneut eine Standardsituation herhalten. Einen Freistoß von Toni Schulz fälschte die Frankenhainer Mauer unglücklich und unhaltbar für Keeper Leopold Tiankowski ins Netz ab (79.).

Das Endergebnis wurmte SG-Trainer Marco Seifert natürlich mächtig, wobei der erfahrene Coach das Resultat realistisch einzuschätzen vermag: „Es war trotz des Mini-Kaders definitiv etwas drin. Die Mannschaft hat eine respektable Vorstellung geboten und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Unsere Unerfahrenheit hat gegen einen körperlich äußerst kompakten Gegner hinten heraus allerdings haarscharf den Ausschlag gegeben.“

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Seifert sagte zu den Personalsorgen: „Neun fehlende Leistungsträger sind gerade für einen Aufsteiger nur ganz schwer zu ersetzen, zumal auch noch zwei weitere unserer Leute das Spiel angeschlagen durchstehen mussten. Wir waren bislang in der neuen Umgebung in sämtlichen Begegnungen über weite Strecken konkurrenzfähig und das macht uns Mut, doch zu viele Ausfälle dürfen es wirklich nicht werden. Der Oktober wird der Monat der Wahrheit.“

Die Pokalbegegnung bei Altenhain/Hohnstädt II wird noch im September ausgetragen und ist quasi die Kür, zu Hause gegen Partheland ruft dann die Pflicht. Die Leisniger um Übungsleiter Rico Meister können ihre Zelte in den kommenden zwei Wochen gleich in Roßwein aufschlagen, denn in beiden Wettbewerben geht es jetzt dorthin.

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