Fußball

Der FC Grimma punktet auch gegen Krieschow

Der Grimmaer Felix Beiersdorf setzt sich hier per Kopf gegen Maximilian Tesche (VfB Krieschow) durch.

Der Grimmaer Felix Beiersdorf setzt sich hier per Kopf gegen Maximilian Tesche (VfB Krieschow) durch.

Grimma. Der FC Grimma ist im dritten Spiel hintereinander gegen ein Oberliga-Spitzenteam ungeschlagen geblieben. Nach dem Punktgewinn in Freital (1:1) und dem Erfolg gegen Eilenburg (1:0) errangen die Muldestädter vor 69 Zuschauern im Husaren-Sportpark gegen den VfB 1921 Krieschow beim 0:0 einen weiteren Zähler. Sie bleiben damit zuhause weiter ohne Niederlage.

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Krieschow wird überlegener

Die Gastgeber hatten diesmal erhebliche Probleme im Spiel nach vorn. Demzufolge erzeugte Grimma fast ausschließlich nach Standards etwas Torgefahr. Trainer Steffen Ziffert erklärte später: „Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir uns nicht beschweren können, wenn wir dieses Spiel verloren hätten.“ Auf der anderen Seite ärgerte sich Krieschows Trainer Toni Lempke etwas über die vergebenen Möglichkeiten: „Wir hatten zwar keine Riesenchance, allerdings fünf bis acht Gelegenheiten, wo man ein Tor erzielen kann.“

Trotz einiger Personalprobleme entwickelte sich eine recht schwungvolle Oberliga-Begegnung. Bei schwierigen Bodenverhältnisse war jedoch zeitig zu erkennen, dass die favorisierten Gäste nicht umsonst wettbewerbsübergreifend die letzten sechs Begegnungen siegreich gestalten konnten. Krieschow wirkte fußballerisch sehr reif, vor allem über die Außenpositionen sorgten die Brandenburger immer wieder für Gefahr.

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Zwar hatten die Gastgeber die erste Torannäherung, als nach einem Eckball von Christoph Jackisch reichlich Tumult im Krieschower Fünfmeterraum entstand (10.), doch erarbeitete sich der VfB danach eine gewisse Feldüberlegenheit. So musste Pascal Birkigt im FC-Gehäuse erstmals eingreifen, als Erich Jeschke einen Pahlow-Eckball gefährlich in Richtung Tor köpfte (12.).

„Torwart hat uns mehrfach im Spiel gehalten“

Zehn Minuten später stand erneut der Grimmaer Schlussmann im Mittelpunkt, als er gegen den frei durchgebrochenen Felix Geisler blitzschnell reagierte und die Gastgeber im Anschluss das Glück gepachtet hatten, als Martin Dahm die zurückspringende Kugel über das leere Tor jagte (22.).

Nach einem Jackisch-Eckball musste Fritz Pflug im Gäste-Tor alle Register ziehen, um den direkten Einschlag zu verhindern (24.). „Dass Grimma nach Standards gefährlich ist, das wussten wir“, berichtete Krieschows Trainer Toni Lempke in der anschließenden Pressekonferenz. „Trotzdem sind die Ecken und Freistöße extrem schwer zu verteidigen, da hat es bei uns lichterloh gebrannt.“

Nach einem Freistoß von Jackisch legte Bondarenko die Kugel mustergültig auf Leonhard Wolf zurück, doch traf der Mittelfeldspieler mit seinem Schuss nur die Querlatte (39.). Das war die beste Gelegenheit für Grimma im gesamten Spiel. FC-Trainer Steffen Ziffert: „Krieschow hat sich hier als absolute Oberliga-Spitzenmannschaft vorgestellt, so dass ich diesen Zähler als Punktgewinn für uns betrachte. Torwart Pascal Birkigt hat uns mehrfach im Spiel gehalten.“

Grimma: Birkigt – Konzok, Bartsch, T. Ziffert, Burkhardt – Schwarz, Wolf – Jackisch (ab 65. Goldammer), Beiersdorf (ab 57. Ronneburg), Spreitzer (ab 82. Walter) – Bondarenko.

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