Fußball – Kreispokal im Muldental

Aufstand der Kleinen: Die dritte Kreispokalrunde hält Überraschungen parat

Der Roßweiner Martin Schwibs (rechts) wird von Johann Böhm attackiert.

Der Roßweiner Martin Schwibs (rechts) wird von Johann Böhm attackiert.

Muldental. Insgesamt 61 Mal zappelte das runde Leder in der dritten Runde des Kreispokals im Muldental/Leipziger Land im Netz. Überraschungen blieben dabei nicht aus. In drei Begegnungen gab es einen Aufstand der Kleinen. Der SV Gleisberg (Kreisliga A Ost) kegelte den Kreisoberligisten SC Partheland aus dem Wettbewerb, der TuS Frisch Auf Hainichen sowie der TSV Lobstädt (jeweils Kreisliga B West) erwiesen sich ebenso als Favoritenschreck und warfen den SSV Thallwitz/Nischwitz sowie den ATSV Frisch Auf Wurzen II (beide Kreisliga A Ost) aus dem Rennen.

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Auch der SV Blau-Weiß Deutzen (Kreisliga A West) hätte um ein Haar seine Außenseiterchance genutzt. Gegen den ehemaligen Kreisoberliga-Kontrahenten SV Klinga-Ammelshain kam allerdings in der Verlängerung das Aus. Es sollte die einzige Partie bleiben, die nach der regulären Spielzeit noch nicht entschieden war.

Verkehrte Welt in Sermuth

Beinahe wäre es im Match zwischen dem SV Blau-Weiß Bennewitz und dem TuS Pegau gleichfalls so weit gewesen, doch dem Gastgeber – der am 3. September bereits den Punktekampf an der Elster mit 3:1 gewinnen konnte – gelang in allerletzter Minute der goldene Treffer.

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In einem weiteren direkten Duell von Kreisoberligamannschaften ließ der Roßweiner SV gegen den Lokalrivalen VfB Leisnig gar nichts anbrennen und behielt deutlich mit 5:0 die Oberhand. Bemerkenswert war, dass die Einheimischen vor 120 Zuschauern (die größte Kulisse des Wochenendes) in Unterzahl (einer von insgesamt vier Platzverweisen) den Deckel drauf machten. Schon am nächsten Samstag gibt es an selber Stelle ein Wiedersehen.

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Auch der BSV Einheit Frohburg II reist nach dem 2:1-Erfolg beim TSV Großsteinberg bereits am 9. Oktober erneut nach Parthenstein. Dann geht es um Zähler in der Kreisoberliga. Ein bisschen verkehrte Welt herrschte in Sermuth, wo dem im vergangenem Spieljahr noch zwei Etagen unter der Eintracht agierenden Hohnstädter SV als nunmehr höherklassiges Team ein knapper 2:1-Sieg gelang.

Den mächtigsten Torhunger stellte der Kreisoberligist BC Hartha beim Kreisliga-A-Ost-Vertreter Falkenhainer SV unter Beweis – das Schlussresultat lautete 2:7. Das Achtelfinale wird erst am 11./12. März 2023 stattfinden. Bis dahin werden die zwei übrigen Teilnehmer ermittelt sein.

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