Handball

Auftakt missglückt: Neudorf/Döbeln verliert gegen NHV Delitzsch II

So frei wie hier Ende April im Spiel gegen den SV Lok Leipzig-Mitte (26:24-Heimsieg) kam der Döbelner Alexander Trumpold diesmal nicht zum Wurf. Er blieb gegen die Delitzscher Reserve ohne Torerfolg.

So frei wie hier Ende April im Spiel gegen den SV Lok Leipzig-Mitte (26:24-Heimsieg) kam der Döbelner Alexander Trumpold diesmal nicht zum Wurf. Er blieb gegen die Delitzscher Reserve ohne Torerfolg.

Döbeln. Keinen guten Start in die neue Verbandsliga-Spielzeit haben die Handball-Männer der HSG Neudorf/Döbeln erwischt. Gegen das Weststaffel-Topteam NHV Concordia Delitzsch II setzte es für die Muldestädter am frühen Sonntagabend in der heimischen Stadtsporthalle eine deftige 25:35-Niederlage (12:19).

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Dabei vermochten die Schützlinge von Coach Stefan Preuss das sportliche Geschehen in der ersten Halbzeit über weite Strecken hinweg offen zu gestalten. Zwar gelang den Claassen, Händler & Co auch in dieser Spielphase keine einzige Führung, bis kurz vor dem Beginn des letzten Drittels im ersten Durchgang hielten sie aber immerhin mit maximal zwei Toren Rückstand noch Tuchfühlung zu den Gästen aus Nordsachsen.

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Diese strafften jedoch in den verbleibenden rund zehn Spielminuten bis zum Pausenpfiff die Zügel und erspielten sich eine vorentscheidende Sieben-Tore-Führung. Diese schraubte das Team um den Top-Torschützen Boris Teichert (neun Treffer) unmittelbar nach Wiederaufnahme der Partie auf zehn hoch und hielt die Hausherren auch über die folgenden rund 30 Spielminuten hinweg auf diesem Niveau auf Distanz.

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„Müssen unsere Fehlerquote minimieren“

„Concordia war für uns ein echter Gradmesser, gegen den wir – maßgeblich aufgrund zu vieler leichter individueller Fehler – völlig verdient verloren haben“, bilanziert HSG-Coach Preuss schonungslos die Auftaktniederlage. Um zu ergänzen, dass sich die Niedergeschlagenheit seiner Spieler nach der Partie gleichwohl in Grenzen gehalten habe. „Es war zum einen das erste von insgesamt 22 Meisterschafts-Spielen, und zum anderen wissen meine Spieler genau, an welchen Stellschrauben es in den nächsten Wochen für sie zu drehen gilt“, so Preuss.

Dabei bleibt ihnen für dieses Vorhaben nicht allzu viel Zeit in Anbetracht der Qualitäten des nächsten Gegners. An diesem Samstag ab 19 Uhr müssen die Muldestädter bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz und damit beim Sachsenliga-Absteiger der vergangenen Saison antreten. „Dort wird es definitiv nicht einfacher. Um etwas Zählbares mitnehmen zu können, müssen wir unsere Fehlerquote minimieren“, blickt Preuss nach vorn. „Teilweise haben die Mechanismen zwar bereits gegen Concordia Delitzsch funktioniert, aber eben noch nicht in dem Maß, das nötig wäre, um gegen einen solchen Gegner bestehen zu können.“

HSG Neudorf/Döbeln: Eppinger, Claassen (10), Blech, Petters (4), Eichler, Händler (5), Lörtscher, Nabor, Teichert, Meding (2), Trumpold, Szabo, Fritsche (3) und Sickert (1).

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