Fußball

Auftakt-Niederlage für Georgi: Radefelder SV verliert gegen Markranstädt

Der Radefelder Torschütze Patrick Böhme (rechts). Unser Foto zeigt ihm im Spiel gegen Laubegast im Duell mit Maximilian Groß (links). Gegen Markranstädt reichte Böhmes Tor nicht zu einem Punkt.

Der Radefelder Torschütze Patrick Böhme (rechts). Unser Foto zeigt ihm im Spiel gegen Laubegast im Duell mit Maximilian Groß (links). Gegen Markranstädt reichte Böhmes Tor nicht zu einem Punkt.

Radefeld. So hatte sich Maik Georgi, der neue Trainer von Fußball-Landesligist Radefelder SV, seinen Einstand auf der Bank sicher nicht vorgestellt. Am Samstag unterlag seine Mannschaft zuhause vor 103 Zuschauern mit 1:3 (1:1) gegen den bisherigen Tabellendritten SSV Markranstädt, der durch diesen Erfolg die Spitzenposition vor dem punktgleichen Großenhainer FV 90 und dem FSV Motor Marienberg übernahm. Alle drei Teams haben nun 30 Punkte auf dem Konto, doch Markranstädt hat schon ein Spiel mehr absolviert.

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Zurück zu den Radefeldern, die mit 20 Punkten als Neunter der 18 Sachsenligisten weiter im Tabellenmittelfeld stehen. Eigentlich begann diese Partie wie erhofft. Markus Richter konnte sich in der dritten Minute auf der rechten Seite durchsetzen. Er bediente Patrick Böhme, der das 1:0 für die Gastgeber erzielte.

Vizepräsident Weber: „Unentschieden wäre gerechter gewesen“

Doch die Freude über diese Führung währte nur kurz. In der elften Minute segelte ein hoher Ball von rechts in den Radefelder Strafraum und Luis Freigang überwand Keeper Giovanni Datemasch per Kopf zum 1:1-Ausgleich. „Direkt danach hatte Markus Richter eine Riesenchance, aber der Markranstädter Torwart lenkte den Ball über die Latte“, ärgerte sich der Radefelder Vizepräsident Jürgen Weber nach dem Abpfiff.

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In der 16. Minute zirkelte Samyr Farkas das Leder rechts am SSV-Tor vorbei. „Markranstädt hatte in der ersten Halbzeit keine echte Torchance“, bilanzierte Weber. Nach dem Seitenwechsel war es wieder Farkas, der in der 61. Minute aus zehn Metern neben das Tor schoss. „Gästetrainer Olaf Brosius hat mir dann auch nach dem Spiel gesagt, das sein Team an diesem Tag richtiges Glück gehabt hat“, ergänzte der Vizepräsident noch.

Als Samyr Farkas nach wiederholtem Foulspiel in der 70. Minute mit der Gelb-Roten Karte vom Platz geschickt wurde, nahm das Unheil seinen Lauf. Nach einem Freistoß fiel das 2:1 für Markranstädt durch Marko Arsenijevic (75.). Weber: „Eigentlich war das aber eine Abseitsstellung. Danach haben wir alles oder nichts gespielt.“ Und dafür wurde Radefeld in der Nachspielzeit mit dem Kontertor von Roman Noguera bestraft (3:1/90.+2). „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen“, ergänzte Vize Weber noch.

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