Volleyball

Befreiungsschlag im Sachsenderby: GSVE Delitzsch gewinnt in Dresden

Der Delitzscher Falk Köthen bei der Ballannahme.

Der Delitzscher Falk Köthen bei der Ballannahme.

Delitzsch. So langsam scheint der GSVE Delitzsch angekommen zu sein in der Saison 2022/23. Vor einer Woche konnten die Gymnasialen in eigener Halle den ersten Dreier überhaupt feiern, allerdings noch gegen chancenlose Youngstars aus Friedrichshafen.

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Am Sonntag gab es für die Jungs von Trainer Benedikt Bauer nun auch auswärts den ersten Sieg – und dies beim 3:2 (30:32, 25:19, 20:25, 25:22, 15:9) im Sachsenderby beim VC Dresden gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Mit jetzt sieben Punkten rücken die Delitzscher bis auf zwei Zähler an den VC heran, der den ersten Nichtabstiegsplatz in der Tabelle der 2. Bundesliga Süd belegt.

„Wir haben uns heute endlich für die Arbeit der letzten Wochen belohnt“, freute sich Bauer. Seine Mannschaft habe zwar nicht konstant auf hohem Niveau gespielt, den Sieg aber am Ende mehr gewollt als die Dresdner. Dabei mussten die Gymnasialen den bitteren Ausgang des ersten Satzes verdauen, in dem sie nach großen Kampf wie zuletzt so häufig knapp unterlagen.

Bauer: „Im Angriff viele verschiedene Lösungen gefunden“

Doch daraus schöpften die Loberstädter zusätzliche Kraft für den zweiten Durchgang, den sie deutlich für sich entschieden. Nachdem sich die Gastgeber wiederum den dritten Satz geholt hatten, waren dann der vierte Abschnitt und der Tiebreak eine klare Sache für den GSVE. „Den vierten Satz hätten wir auch noch höher gewinnen, aber haben uns zwischendurch zu sicher gefühlt“, so Bauer.

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Als wichtigsten Faktor für den ersten Sieg in dieser Spielzeit gegen Dresden nach zuvor drei Niederlagen (zwei in der Vorbereitung und eine im Regionalpokal) sah der Coach, dass seine Spieler als wirkliche Mannschaft aufgetreten seien. „Dazu waren wir auch in der Annahme stabiler als zuletzt und haben im Angriff viele verschiedene Lösungen gefunden.“

Zusätzliche Unterstützung gab es durch einige Mitglieder des mitgereisten Fanclubs der „Red Wall“. Die Landeshauptstädter erlaubten sich dagegen zu viele Fehler beim Aufschlag und im Angriff.

Für Delitzsch heißt es nun nachzulegen im Heimspiel gegen die Hammelburg Volleys am nächsten Samstag (19 Uhr, Beckerschachtel). Die Franken, derzeit mit 15 Punkten auf Rang vier platziert, dürften allerdings ein noch härteres Kaliber als Dresden werden. Am Sonntag setzten sie sich zudem mit 3:2 gegen das Spitzenteam Mimmenhausen durch. „Aber wenn wir unser Bestes geben, können wir jeden Gegner in dieser Liga schlagen“, kündigt Benedikt Bauer an.

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