Fußball-Nordsachsenliga

Beim Stand von 4:0 – Spiel zwischen Bad Düben und Zwochau abgebrochen

Der Dahlener Tobias Weber (in rot) versucht, den Oschatzer Nico Wolf auf dem Weg zum Wacker-Tor vom Ball zu trennen.

Der Dahlener Tobias Weber (in rot) versucht, den Oschatzer Nico Wolf auf dem Weg zum Wacker-Tor vom Ball zu trennen.

Oschatz. Drei Heimniederlagen, einen Spielabbruch und einen klaren 6:1-Heimsieg von Spitzenreiter FSV Blau-Weiß Wermsdorf über das punktlose Schlusslicht vom TSV Rackwitz – das ist die Bilanz der fünf Samstagspiele in der Fußball-Nordsachsenliga. Schiedsrichter Holger Degenhardt brach die Partie zwischen dem FV Bad Düben und dem SV Zwochau beim Stand von 4:0 in der zweiten Halbzeit ab.

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Volkmar Baier, der Spielausschussvorsitzende des Nordsächsischen Fußballverbandes, erklärte dazu kurz: „Vergehen eines Zuschauers gegenüber dem Schiedsrichter. Ein Sonderbericht folgt.“ Die vier Tore vor den nur 35 Zuschauern erzielten Patrick Klatte (10./35.), Alejandro Huffziger (49.) und Stefan Luderer (60.). Die Gäste waren ab der 31. Minute nur noch mit zehn Mann auf dem Platz, nachdem Schiedsrichter Degenhardt eine Rote Karte verteilt hatte.

Der Oschatzer Trainer Steffen Wiesner (links). Auf der Auswechselbank ist die Stimmung schon am Boden.

Der Oschatzer Trainer Steffen Wiesner (links). Auf der Auswechselbank ist die Stimmung schon am Boden.

Nun zum Derby zwischen dem FSV Oschatz und dem FSV Wacker Dahlen. Bei den Hausherren hatte Torwart Florian Däbritz am Samstag im Spiel gegen seinen Bruder Lukas Geburtstag – aber aus sportlicher Sicht leider keinen Grund zum Feiern. Schon nach 21 Minuten konnten die Dahlener Fans unter den 150 Zuschauern das 1:0 durch Steve Nelde bejubeln. Dabei blieb es bis zur Pause.

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„Ein Lob an das gesamte Team!“

Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff erhöhte Robert Weber den Vorsprung für Wacker auf 2:0. Ben Queißer gelang dann in der 68. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2. „Eigentlich ein Eigentor unseres Keepers“, berichtete der Dahlener Chefcoach Thomas Patommel, der pünktlich zum Spiel aus dem Urlaub zurückgekehrt war. „Der Oschatzer Torjäger Peter Gärtner hatte dann noch die Chance zum 2:2.“

Der Oschatzer Torjäger Peter Gärtner (rechts) kam diesmal nicht so recht in Gang und erzielte keinen Treffer. Hier scheitert er an Lukas Däbritz, dessen Bruder Florian bei Oschatz im Tor stand und am 15. Oktober Geburtstag hatte.

Der Oschatzer Torjäger Peter Gärtner (rechts) kam diesmal nicht so recht in Gang und erzielte keinen Treffer. Hier scheitert er an Lukas Däbritz, dessen Bruder Florian bei Oschatz im Tor stand und am 15. Oktober Geburtstag hatte.

Aber daraus wurde nichts, denn Dahlen war an diesem Tag die bessere Mannschaft. Patommel: „Es war ein total verdienter Auswärtssieg. Wir hätten auch noch höher gewinnen können. Oschatz hat versucht, seine Stürmer mit langen Bällen in Szene zu setzen. Aber das kam unserer Abwehr entgegen, die sehr gut gestanden hat. Ein Lob an das gesamte Team!“ Florian Göbel machte dann mit dem 3:1 in der 84. Minute alles klar für die Wacker-Elf, die mit 15 Punkten am starken Aufsteiger SV Mügeln/Ablaß (13) vorbeizog und nun Tabellenzweiter ist.

Wermsdorf gewinnt

Mügeln hatte erst letzten Samstag die Oschatzer auf dem Sportplatz in Ablaß mit 2:0 bezwungen. Doch nun gab es an gleicher Stelle eine 1:3-Heimniederlage gegen den SV Roland Belgern. Lukas Schmidt – mit drei Toren der Mann des Tages - hatte die Gäste in der 40. Minute mit 1:0 in Führung geschossen.

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Paul Erdmann konnte per Elfmeter nach 68 Minuten zum 1:1 ausgleichen, doch nur 60 Sekunden später lag der Ball schon wieder auf dem Elfmeterpunkt – allerdings vor dem Mügelner Tor. Schmidt verwandelte und macht zwei Minuten vor dem Abpfiff mit dem 3:1 den Sack zu für die Rolandstädter.

Beim Heimspiel der Wermsdorfer gegen Rackwitz wäre alles andere als ein Sieg der Hubertusburger eine Sensation gewesen. Die fand dann auch nicht statt. Justus Keller (11.) und Torjäger Pascal Ziegler (34.) brachten das Team von Trainer Dierk Kupfer bis zur Pause mit 2:0 in Führung. Florian Grieser (46.) legte das 3:0 nach, bevor den Gästen durch Julian Pielmaier doch noch ein Tor gelang (3:1/63.). Danach machten Louis Hoffmann (71.), Denny Beckedahl (80.) und Demba Mbye (84.) den Sack zum 6:1-Heimsieg zu.

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