Fußball-Regionalliga

Berliner Rasen nicht bespielbar: Spiel von Lok Leipzig beim BAK abgesagt

Symbolbild: Gesperrte Sportplätze waren in den vergangenen Jahren sowohl wetter- als auch corona-bedingt keine Seltenheit.

Symbolbild: Gesperrte Sportplätze waren in den vergangenen Jahren sowohl wetter- als auch corona-bedingt keine Seltenheit.

Leipzig. Als die ersten Schneeflocken vor ein paar Tagen vom Himmel rieselten, blickte so mancher Fußball-Fan besorgt auf den Spielplan der nächsten Wochen. Nässe, Bodenfrost und Schnee waren bereits in den vergangenen Jahren der Feind der Regionalliga Nordost, hatten für Chaos im Spielplan und abgesagte Partien gesorgt. Daran wird sich wohl auch in diesem Winter nichts ändern, denn bereits Ende November muss der 1. FC Lokomotive Leipzig nun die erste Spielabsage hinnehmen. Das Berliner Grünflächenamt hat den Platz des Kontrahenten BAK für das Wochenende gesperrt.

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Land Berlin für den Platz verantwortlich

„Der Berliner Senat hat uns informiert, dass der Platz unbespielbar ist“, erklärt der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) auf Nachfrage der LVZ. Das Grünflächenamt und das Bezirksamt sind zuständig, da das Poststadion, das der Berliner Athletik Klub 07 für seine Heimspiele nutzt, dem Bundesland Berlin gehört. Entsprechend müssen Verein und Verband der Entscheidung nachkommen.

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Keine Seltenheit in der Regionalliga Nordost. Da ein Großteil der Vereine aus der Bundeshauptstadt kommt, haben sich im vergangenen Winter die Absagen gehäuft. In der aktuellen Spielzeit sind es gleich sieben Teams, die in Berlin ihre Heimstätten haben. Einen Ausweichtermin gibt es noch nicht – die Suche wird allerdings keine einfache. Freie Termine stehen am Wochenende bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung.

1. FC Lok verwundert über Gründe für die Absage

Die Porbstheidaer zeigen sich auf Facebook alles andere als begeistert von der Entscheidung. „Der 1. FC Lok nimmt diese Entscheidung, getroffen über 48 Stunden vor dem geplanten Anstoß, mit äußerst großer Verwunderung entgegen. Sowohl die Regenmengen als auch das Wetter der letzten Tage und die Prognosen machen die Spielabsage für uns absolut nicht nachvollziehbar“, so der Verein. Für die nächsten zwei Tage sind zwar reichlich Regen, aber durchgehend Temperaturen über dem Gefrierpunkt angekündigt. Nun hofft Lok auf Besserung: „Darüber hinaus fordern wir den Verband auf, die Regularien in der Spielordnung und in den Durchführungsbestimmungen noch konsequenter und detaillierter festzulegen und umzusetzen.“

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