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Fußball

Bringt Trainer Weber Talente von Carl Zeiss Jena mit nach Meuselwitz?

Wer kommt, wer geht? Noch bleibt Heiko Weber zurückhaltend.

Wer kommt, wer geht? Noch bleibt Heiko Weber zurückhaltend.

Meuselwitz. Er ist fast schon wieder da. Heiko Weber wird, wie längst vermeldet, mit Beginn der Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison das Traineramt beim ZFC Meuselwitz übernehmen. Wieder übernehmen, um genau zu sein, denn bekanntlich hat er die Meuselwitzer bereits von 2015 bis 2020 gecoacht. Offiziell beginnt seine erneute Tätigkeit auf der Glaserkuppe am 1. Juli, dem nominellen Beginn des neuen Spieljahres. Doch die Zipsendorfer steigen bereits am 27. Juni in die Saisonvorbereitung ein. Und logisch, dass Weber dann schon Regie führend anwesend sein wird. „Zwischen dem Abschluss in Jena und dem Start in Meuselwitz muss ich aber mal eine Woche durchatmen“, gibt Weber zu.

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Gegenwärtig muss er also noch die Saison als Trainer der zweiten Mannschaft des FC Carl Zeiss zu Ende bringen. Das Team wird aus der Oberliga zurückgezogen, wodurch sicherlich der eine oder andere talentierte Akteur „übrig“ sein wird. Vielleicht eine Chance, dass Weber manchen davon nach Meuselwitz lotsen kann.

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Die Planung des ZFC-Kaders für die neue Saison steht laut Weber noch ziemlich am Anfang. „Mal gucken, wer wegwill“, sagt der Coach noch recht entspannt. Zu seiner eigenen Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte fragt er mit Zuversicht im Ton: „Es hat damals fünf Jahre gut geklappt, warum nicht wieder?“

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In diesem Sinne oder ähnlich muss das entscheidende Gespräch mit ZFC-Präsident Hubert Wolf gelaufen sein. Seit seinem Wechsel nach Jena 2020 hat Weber zwar die sportliche Entwicklung der Meuselwitzer weiterverfolgt, „aber nur so von den Ergebnissen her“, bekennt der neue alte Trainer. Angesichts der zuletzt zwei eher schwierigen Jahre wünscht er sich, mit dem ZFC wieder im gesicherten Tabellenmittelfeld der Regionalliga Nordost mitmischen zu können: „So ein Rang um Platz zehn wäre gut.“

Wie schwer das werden dürfte, ist ihm klar. „Wenn ich da nur daran denke, dass der BFC Dynamo als Liga-Meister in der Staffel bleibt, dazu Viktoria Berlin von oben aus der 3. Liga runter- und Erfurt von unten aus der Oberliga wieder raufkommt“, erklärt der 56-Jährige die zweifellos anspruchsvolle Zielstellung für 2022/23.

Testspiele: 2. Juli, 16.30 Uhr: bei Germania Ilmenau (Landesklasse); 8. Juli, 18 Uhr in Meuselwitz: FC Kaan-Marienborn (Regionalliga West); 9. Juli: Benefizturnier in Gera; 13. Juli, 17.30 Uhr im Trainingslager: Erzgebirge Aue (3. Liga); 15. Juli, 18 Uhr im Trainingsl.: Barockstadt Fulda (RL Südwest); 16 Juli, 15 Uhr: bei SG EK Veilsdorf (Kreisoberliga Südthür.); 23. Juli, 14 Uhr: beim FC Grimma (Oberliga); 21. Juli: ZFC – Einheit Rudolstadt; 27. Juli, 19 Uhr in Meus.: VfB Auerbach (Oberliga); 30. Juli, 15 Uhr: beim FC Eilenburg (Oberliga).

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