Fußball

„Brutale Arbeit“ und Qualität: FC Eilenburg will Ambitionen untermauern

Warnt vor Flügeln vor dem Anpfiff: „Wir nehmen das Spiel gegen Rudolstadt nicht auf die leichte Schulter“, sagt Eilenburgs Trainer Sascha Prüfer.

Warnt vor Flügeln vor dem Anpfiff: „Wir nehmen das Spiel gegen Rudolstadt nicht auf die leichte Schulter“, sagt Eilenburgs Trainer Sascha Prüfer.

Eilenburg. Nach dem geglückten Start gegen Wacker Nordhausen will der FC Eilenburg am Sonnabend (14 Uhr) bei Einheit Rudolstadt nachlegen. Die Gastgeber kassierten zum Oberliga-Auftakt eine deftige 0:6-Klatsche beim FC Grimma (Einer der Torschützen war der Ex-Eilenburger Christoph Jackisch). Auch wenn der Eindruck entstehen könnte: Kanonenfutter werden die Thüringer nicht sein.

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FCE-Trainer Sascha Prüfer kennt mehr als das blanke Ergebnis und weiß: „Vier der sechs Tore resultierten aus Standards. Rudolstadt ist längst nicht so schwach, wie es das Ergebnis vermuten lässt.“ Der Eilenburger Coach warnt vor Flügeln, die seine Elf schon vor dem Anpfiff abheben lassen könnten. Bodenhaftung sei angesagt, denn „Rudolstadt wird eklig und schwer. Nach so einer Packung will man zu Hause zeigen, dass man es besser kann“, ist Prüfer überzeugt und versichert: „Wir nehmen das Spiel nicht auf die leichte Schulter.“

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Wenn sich der Bus am Sonnabend 9.30 Uhr in Bewegung setzt, wird auch der frischverheiratete Philipp Sauer an Bord sein. Die Hochzeitsreise findet – zum Glück für den FCE – später statt. Personell quälen Prüfer momentan nahezu keine Sorgen. Die urlaubenden Nachwuchsspieler Lennert Möbius und Nils Tzeuschner kehren vor dem zweiten Pflichtspiel zurück und sind – sofern Platz im Kader ist – wieder mit von der Partie. Verletzungsbedingt fehlt Christopher Bartlog. Der Routinier verletzte sich im letzten Testspiel und fällt mit einer „kleineren Zerrung“ im hinteren Oberschenkel aus.

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Der FCE will nach dem 1:0 zum Auftakt gegen Nordhausen nachlegen und sich mit einem guten Start in Stellung bringen. Prüfer, ein Mann klarer Worte: „Wenn du so eine gute Mannschaft hast, musst du einfach oben mitspielen.“ Sein Team habe die Qualität, allerdings sei es jede Woche „brutale Arbeit“. In Rudolstadt – so glaubt der Coach – wird es noch schwerer als gegen Nordhausen. „Wir werden mehr Druckphasen überstehen müssen.“ Geht Eilenburg dann erneut so fahrlässig mit seinen Chancen um, könnte es ein böses Erwachen geben.

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