Fußball – Regionalliga Nordost

BSG-Chemie-Kapitän Bellot vor dem Start: „Ich will beide Derbys gewinnen“

Der neue BSG-Chemie-Kapitän Benjamin Bellot mit Alexander Bury nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Zwickau im Landes-Pokal-Halbfinale.

Der neue BSG-Chemie-Kapitän Benjamin Bellot mit Alexander Bury nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Zwickau im Landes-Pokal-Halbfinale.

Leipzig. Mit konkreten Saisonzielen waren die Verantwortlichen der BSG Chemie auf ihrer Saison-Pressekonferenz am Dienstag zurückhaltend. Trainer Miro Jagatic verwies auf die verrückte, krisengeschüttelte Welt mit Krieg und extrem steigenden Energie-Kosten, die nicht nur den privaten Bereich, sondern auch den Sport erreichen werden. Daher will der Coach erst einmal zehn Regionalliga-Spieltage abwarten. Torwart Benjamin Bellot nannte immerhin drei konkrete Ziele: "Ich möchte, dass wir so schnell wie möglich 40 Punkte holen, beide Derbys gewinnen und den Sachsenpokal holen."

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Wenn Chemie am Sonntag (13 Uhr) in Babelsberg aufläuft, wird Bellot als Nachfolger von Stefan Karau die Mannschaft erstmals als Kapitän in eine Saison führen. „Ich spüre eine große Verantwortung und auch einen gewissen Druck, es ist eine große Ehre für mich.“ Der 32-Jährige habe zu Beginn der Vorbereitung ein wenig schlucken müssen, dass er neben Benjamin Schmidt nun der Älteste im Team ist. Zu seinem Vorgänger Karau sagt der Keeper: „Ich habe einige Kapitäne erlebt, aber keiner hatte das Brennen in den Augen und im Herzen wie Stefan, seine Aura sucht seinesgleichen. Ohne zu schleimen: Er war ein Jackpot für den Verein.“

„Das Brennen in Augen und Herzen“ 

Jetzt müssten andere den Mund aufmachen und die Kommunikation auf dem Platz übernehmen. „Wir Älteren wollen mit Leistung vorangehen und uns ein Standing erarbeiten. Alleine mit großer Klappe bekommt man nicht das Vertrauen“, so der gebürtige Leipziger, der als einer der besten Keeper der Liga zählt. „Wir wollen wieder zu der Stabilität finden wie vor zwei drei Jahren. Letzte Saison haben wir noch ein paar einfache Tore zu viel gefangen, das hat mich geärgert.“ Zudem fallen Bellot drei Situationen ein, wo er selbst unkonzentriert war und (zu) leichte Tore kassiert hat. „Zum Glück hat die Mannschaft mit ihrer Leidenschaft die Sache geradegerückt und in allen drei Spielen noch gepunktet.“

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Der Vorstandsvorsitzende Frank Kühne berichtete, dass Chemie am Dienstag die Marke von 2000 Dauerkarten geknackt hat. "Das macht uns alle sehr stolz. Im sportlichen Bereich war es die ruhigste Vorbereitung seit zehn Jahren." Entwarnung gab Geschäftsführer Steve Bathelt beim Flutlicht: "Das Thema ist Tagesordnungspunkt Nummer eins jeder Vorstandssitzung. Seit Montag haben wir den Bericht für die statische Prüfung der Betonteile vorliegen. Die Fundamente haben wir stehen, im August können die Masten befestigt werden, in der zweiten Septemberwoche soll die Anlage stehen und abgenommen sein."

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