Regionalliga Nordost

Chemie Leipzig siegt und siegt! Leutzscher feiern 4:0-Erfolg gegen Tennis Borussia

Chemie Leipzigs Torschütze Florian Kirstein scheitert in dieser Szene an Berlins Torhüter Melvin Williams.

Chemie Leipzigs Torschütze Florian Kirstein scheitert in dieser Szene an Berlins Torhüter Melvin Williams.

Leipzig. „Chemie ist wunderbar!“ - „Chemie spielt heut wie Liverpool!“ Die Gesänge wurden immer euphorischer, je näher der Schlusspfiff kam. Chemie führte 4:0 und hatte gegen weitgehend harmlose Gäste seine Favoritenrolle perfekt ausgefüllt.

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Von Beginn an dominierten die Grün-Weißen das Geschehen und ließen den Gästen keinen Fußbreit des Leutzscher Rasens. In Halbzeit eins erinnerte das Spiel über weite Strecken an ein besseres Freundschaftsspiel. Chemie hochüberlegen, trägt das Spielgerät ein ums andere Mal an den Berliner Strafraum, kreiert Chance um Chance. Lucas Surek probiert sich als erster aus, zielt aber knapp neben das Tor (5.). Florian Kirstein kommt nach Flanke von Timo Mauer zu spät.

Jäpel trifft zum 1:0 – Mast vergibt vom Punkt

Dann drei Eckbälle nacheinander, Dennis Mast schlägt den Ball jeweils auf den kurzen Pfosten, wo Alex Bury den Ball nach hinten verlängert. Beim dritten Mal klappt es, der Ball kommt zu Kirstein, der am langen Pfosten keine Mühe hat, das Leder zum 1:0 einzunicken - die Führung nach 15 Minuten. Drei Minuten später hat „Kirsche“ die Chance zum 2:0, spitzelt den Ball aber hauchzart vorbei. Statt eines weiteren Tores aber das “Aus“ für den flinken Stürmer. In einem Zweikampf verletzt sich Kirstein, versucht es noch einmal, muss aber unter Schmerzen abbrechen.

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Janik Mäder wird eingewechselt, Chemie drückt weiter. Doch Mauer zielt über das Tor (39.), und dann kommt es zu einem seltenen Schauspiel. Mauer dringt in den Strafraum ein und wird gefoult. Sein Zuspiel landet beim völlig freistehenden Denis Jäpel, doch der Pfiff des Schiris stoppt den Stürmer. Statt Torschuss gibt es Elfmeter. Mäder kommt und ringt Jäpel den Ball ab. Während die beiden noch diskutieren, nähert sich Dennis Mast und schnappt sich den Ball. Wenn zwei sich streiten... Auf den Tribünen Schmunzeln, aber auch Unken: Wenn das mal gut geht... Geht es nicht. Mast schießt schwach, Berlins guter Hüter Melvin Williams hält den Ball sicher (!). Naja...

Chemie belohnt sich für das gute Spiel und trifft nach Belieben

Dafür machen es die Chemiker in Hälfte zwei besser. Nach zehn Minuten, in denen TeBe versuchte, dem Spiel vielleicht doch noch eine andere Wendung zu geben, ergriffen die Bury, Mast und Co wieder die Initiative und drückten auf die Entscheidung. Mauers tollen Flankenlauf krönte Denis Jäpel mit einem Kopfball zum 2:0 (56.), der souveräne Abwehrchef Philipp Harant köpfte nach Florian Brügmanns Flanke zum 3:0 in den Winkel (76.). Und der starke Lucas Surek krönte seine Leistung mit dem 4:0, als er in den Strafraum eindrang, nach einem Foul zwar strauchelte, sich aber nicht fallenließ und dann flach ins lange Eck vollendete (87.).

Jubel, Trubel, Heiterkeit nach dem Schlusspfiff, Chemie über Nacht nach dem zweithöchsten Regionalliga-Sieg der Geschichte (zuvor stand ein 5:1 gegen Bischofswerda) auf Tabellenplatz zwei.

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